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Das Schreiben einer Regionalbeschreibung für HeXXen 1733

23. Mai 2022

HeXXen 1733 zeichnen nicht nur der cinematische Spielstil, der düstere Grundtenor und actionreiche Kämpfe aus, sondern der historische Hintergrund verleiht HeXXen 1733 seinen ganz eigenen Charm. Welchen Rollenspieler begeistert es nicht, Monster in seiner Heimat zu jagen und dabei auf vertraute Orte und Personen zu treffen? Bisher sind drei Regionalbände erschienen oder im Erscheinen begriffen.

Unter Wölfen – Tübingen und die Werwölfe Grauwarthes, Dinge aus dem Sumpf – Die Schrecken der Unthoten Marschen und Ritter, Fürst und Bischoflande – Von Bayreuth bis Bamberg. Letztere sind bald im F-Shop und im E-Book-Store erhältlich.

Du willst in Tübingen Werwölfe jagen (oder eher dich jagen lassen), endlich vor den Mauern Maastrichts Untote verprügeln oder in Bamberg mit Flagellanten theologische Fragen diskutieren? All dies ist mithilfe der Regionalia möglich und weitere sind in Planung und zum Teil kurz vor Abschluss der Manuskripte.

Die Regionalia für HeXXen 1733 folgen bestimmten Vorgaben, die ein Autor zu beachten hat. Jeder Band zerfällt in drei Teile; der erste Teil ist für die Spieler, in dem eine Figur aus der Welt als „Erzähler“ fungiert; da ist der abgebrühte Spion Lothar von Eickel in Tübingen, der angeberische Berger Tesse van Geldern berichtet über die Unthoten Marschen oder der geschwätzige Gelehrte Ingolf von Kollmann über dem fränkischen Reichskreis. Die Informationen im ersten Teil sind allgemein gehalten, können zum Teil falsch sein und lassen Fragen offen. Für den Erzähler muss ein Tonfall gefunden werden, der die Grundstimmung des Settings vermittelt. Für die Spieler werden jeweils Professionen und Professionsvarianten mit einem engen Bezug zur Region vorgestellt, die es den Spielern ermöglichen Jäger, die genau in die Region passen oder von dort stammen, zu spielen.

Der zweite Teil ist dem HeXXenmeister vorbehalten und lüftet sämtliche Hintergründe und Geheimnisse. Eine Prämisse, die schon beim Verfassen des ersten Teils zu beachten ist, überrascht die Autoren oftmals. Keine Andeutung und kein offener Faden aus dem ersten Teil dürfen offenbleiben. Im zweiten Teil muss stets alles aufgeklärt werden. Hier werden neben den Geheimnissen auch die Monster aus der Gegend vorgestellt.

Der dritte Teil ist ein Abenteuer, das in der jeweiligen Region oder an dem jeweiligen Ort spielt. Das Abenteuer vertieft die Beschreibung des jeweiligen Ortes und soll einen Teil der schon vorher beschriebenen Kreaturen auftauchen lassen.

Die Monster, die den jeweiligen Landstrich bevölkern, entstammen einerseits der Sagenwelt der Region und sind andererseits an das Setting angepasst: Werwölfe für Tübingen, Untote für die Unthoten Marschen und Alben im Fränkischen.

 

Die große Besonderheit von HeXXen 1733, insbesondere der Regionalia, ist die enge Verzahnung des jeweiligen Settings mit der wahren Historie und echten Orten. Ob das Schloss Hohentübingen mit seiner Sternwarte, der Palais op de Dam in Amsterdam oder der Dom von Bamberg, diese berühmten Gebäude spielen in den Geschichten und Abenteuern von HeXXen 1733 eine Rolle. Um solchen ikonischen Orten gerecht zu werden, bedarf es einiger Recherchen, denn wir sind bestrebt, dass abgesehen von den Hexen, Dämonen, Höllentoren, die historischen Fakten, wo sie nicht durch Ereignisse im HeXXen-Universum verändert wurden, stimmen. Wann wurde ein Gebäude erbaut, wann umgebaut, wer herrscht, wer ist Bischof, was waren die historischen Konflikte, wofür war die Gegend berühmt? Die Suche und Auswahl historischer Abbildungen sind ebenfalls mit einer gewissen Mühe verbunden, aber sie sind eine wichtige Ergänzung zu den wunderschönen Illustrationen (hier von Andreas Langner und Guillaume Ducos), die den Regionalia-Bänden ihre hochwertige Gestalt verleihen.

 

So sind die Regionalia mit einem hohen Rechercheaufwand und einigen Überlegungen hinsichtlich der Konzeption verbunden, denn eins sollen die Regionalia keinesfalls sein: bessere historische Reiseführer. Im Zentrum steht das Gefühl des Settings, und was die Jäger dort erleben können: der Kampf hinter feindlichen Linien in Tübingen, wo die Jäger selbst zu Gejagten werden können, der Vorstoß in eine untergegangene Welt in den Unthoten Marschen oder religiöser Fanatismus im Fränkischen, in dessen Schatten lange verborgene Geheimnisse lauern.

 

Wir freuen uns, euch auch zukünftig mit weiteren Regionalia zu begeistern, euer Philipp Baas

 

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