Vampire die Maskerade – Hunger(würfel)

Vampire die Maskerade – Hunger(würfel)

Hunger, unstillbarer, unauslöschlicher, unsterblicher Hunger bestimmt die Existenz eines Vampirs. Er ist allgegenwärtig.  Mal als alles bestimmender rasender Drang nach Blut. Mal macht sich der Hunger subtil bemerkbar. Aber, doch immer als ein nicht zu ignorierendes Nagen im Hintergrund.

 

Neue Würfel, neue Mechaniken aber, der alte, unstillbare Hunger

 

 

Mit Vampire: Die Maskerade 5 ist der Hunger neu in Regeln gefasst und ist nun auch mechanisch allgegenwärtig. Bei jedem Wurf werden Hungerwürfel mit gerollt. Diese sind — in blutigem Rot — auch im Würfelset enthalten. Bei jedem Wurf kann der Hungerwürfel kritische Erfolge zu denen des Tiers machen. Damit offenbart sich die vampirische Natur eines Charakters. Kritische Misserfolge an denen Blutwürfel beteiligt sind, bringen den Zwang eines Vampirs hervor. Sie lassen ihn nach dem Scheitern vom Tier beeinflusst handeln. Dies kann sich je nach Clan unterschiedlich manifestieren. Ein Toreador beispielsweise verliert sich in der Obsession an einem schönen Objekt, während eine Nosferatu nach Geheimnissen giert wie nach dem Lebensblut der Sterblichen.

 

Zwar kann das den Hunger für eine Weile zurückhalten, doch nur der Tod eines Opfers und der damit einhergehend Makel auf der Menschlichkeit des Vampirs, kann Hungerwürfel ganz aus den Proben nehmen. Und auch dann zehrt jede Disziplin, jedes Aufstehen bei Sonnenuntergang an ihm, bis der Hunger zurück ist, verführerisch und bestimmend wie eh und je.