Turnierbericht: The Focused and the Furious

Am 20.8. fand in der SpielBar in Trier ein Warmachine/Hordes-Turnier namens The Focused and The Furious #1 statt, zu dem uns der folgende Bericht erreicht hat. Hier auch der Link zum Event
 
 
Das erste Turnier seit dem Release der neuen Edition von Warmachine/Hordes war uns ein Anlass, mit dem gewohnten Format (bis zu 2 Listen, Character Restriction, Divide & Conquer:1) zu brechen und etwas auszuprobieren, was mehr Freiheit und weniger „unmögliche Match-Ups“ erlaubt. Jeder Spieler brachte 3 Listen (nicht weniger) mit und vor jedem Spiel hat der Gegner eine gebannt, die für diese Runde nicht ausgewählt werden darf. Ziel war es, zu verhindern, dass ein Gegner mit einer Liste kommt, auf \"\"die ein anderer Spieler nur sehr schwierig gewinnen konnte (oder gar nicht). Es gab weder Character Restriction noch Divide & Conquer. Dieses Format soll Spieler motivieren, möglichst drei unterschiedliche Listen mitzubringen, die mehr als nur eine Spielweise bevorzugen. Im Vorfeld gab es darüber hitzige Diskussionen, aber letztendlich gab es von zehn Teilnehmern nur einen, der nicht überzeugt wurde. Das Turnier wurde durch die „Frische“ der neuen Edition, der neuen Modellregeln und des neuen Steamroller als sehr aufregend empfunden.
 
Dadurch, dass sich Spieler nun Gedanken machen mussten, welche ihrer Listen womöglich gebannt wird und wie dann die Auswahl der übrigen beiden Listen aussieht, war die Phase zwischen Pairingsverkündung und tatsächlichem Spielbeginn länger als gewohnt. Wir hatten sehr erfahrene Spieler und auch jemanden, der zum allerersten Mal überhaupt an einem Turnier teilnahm (und
nicht mal letzter wurde!). Fraktionen, die von vielen Blogs und „Internet-User“ als totgesagt beschrien wurden (z.B. Cryx und Skorne) haben es sogar bis zum Finale geschafft (wo schließlich Cryx über Skorne triumphierte). Die neuen Regeln, bes. das jederzeitige Abmessen von Entfernungen, sorgte für einen sehr flüssigen Ablauf und kein einziges Mal musste der Schiedsrichter gerufen werden, um zu überprüfen, ob eine wichtige Reichweite eingehalten wurde oder nicht.
 
Jeder Spieler hatte einen unterschiedlichen Kenntnisstand von den Grundregeln und den Modellregeln anderer Fraktionen. Erfahrenere haben den Unerfahrenen jederzeit ohne Bedacht auf den eigenen Vorteil immer dabei geholfen, einen Spielzug zu durchdenken und ohne falsche Überlegenheit Unklarheiten richtiggestellt und fehlende Informationen nachgereicht. Es war eine kompetitive, aber entspannte Atmosphäre. Kein Regelstreit ist ausgebrochen und es wurde mehr gelacht als verbissen an Regeltexte geklammert.
\"\"
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dass das Format des Bannens einer eigenen Liste nicht jedem Spieler zu Hundert Prozent zusagt war genauso klar wie die Tatsache, dass erfahrenere Spieler im Planen der Liste einen deutlichen Vorteil vor weniger Erfahreneren hatten. Um unterschiedliche Formate auszuprobieren folgte im September
(10.09.16) ein Format mit schlichtweg bis zu drei Listen, ohne weitere besondere Eigenheiten. Dies war sogar noch besser besucht und hatte auch als Hauptpreis eine kostenlose Teilnahme an einem größeren Turnier im Oktober (auf der SaarCon in Saarbrücken). Jene Spieler, die die Turniere im August und im September besuchten, waren mehrheitlich vom Format der „3 Listen, eine Bannen“ überzeugt, weshalb dies womöglich der gängige Standard in der Trierer Spielbar werden kann.
 
– Christian „Neodamus“ Lühr

Zuletzt aktualisiert: 8. Oktober 2016 by Ulisses Spiele GmbH



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