Termin, Trailer und Preview für das Starfinder Crowdfunding

Am 4.10. startet das Crowdfunding für das Space Fantasy Rollenspiel Starfinder. Basierend auf Pathfinder Regeln präsentiert euch das Spiel eine ganze Galaxis voll neuer Abenteuer.

Hier stellen wir euch einen weiteren ikonischen Charakter vor: Keskodai den Schirr Aspiranten.

 

Außerdem gibt es einen neuen Trailer für das Spiel, den wir euch nicht vorenthalten wollen.

 

 

Keskodai

Wer dem Glauben an Pharasma, der Herrin der Gräber, anhängt, für den ist der Tod kein Ende, sondern ein Übergang in eine neue Existenz und Daseinsform. Der Schirr Keskodai versteht dies vollkommen und begrüßt diesen Übergang voll der freudigen Verehrung, die ihm zusteht, auch wenn die Patienten auf seiner Krankenstation dies anders sehen mögen.

 

Keskodai wuchs in der sengenden Wüste der ewig der Sonne zugewandten Tagseite von Verces auf. Sein Heimatort Takoris war zwar kosmopolitisch, wurde als einer der ältesten Außenposten der ersten Schirrenkolonie auf dieser Welt aber hauptsächlich von Schirren bewohnt. Als Kind eines Priesters von Hylax, der Ewigen Königin, wurde Keskodai in den Werten von Freundschaft und Diplomatie unterwiesen und spürte eine tiefe Bindung zum Göttlichen, auch wenn er nicht demselben Gott dienen wollte wie sein Elternteil. Nur welchem Gott er folgen wollte, dies wurde ihm erst klar, als die Grauen Krämpfe ausbrachen…

Wahrscheinlich ist die Seuche, die als Graue Krämpfe bezeichnet wird, das Resultat eines misslungenen biotechnischen Experiments an der örtlichen Universität. Die Krankheit breitete sich in Takoris aus wie ein Steppenbrand. Das Chitin erkrankter Schirren verfärbte sich grau, während ihre Antennen verfaulten und sie Telepathie und Fortbewegung einbüßten, so dass sie zwar wach waren, aber nicht mehr kommunizieren konnten, bis der Tod eintrat. Bis nach Wochen ein Heilmittel entwickelt war, hatte es 30% der Schirrenbevölkerung der Stadt dahingerafft.

Während dieser Zeit der Schrecken begegnete der junge Keskodai erstmals den schwarze Roben tragenden, allen möglichen Völkern angehörenden Priestern Pharasmas, die herbeigeeilt kamen, als sie die Kunde von der Seuche vernahmen. Ruhig und beherrscht schritten die Pharasmiten zwischen den Erkrankten umher, nutzten ihre magischen Heilkräfte, wo es ihnen möglich war, und standen jenen bei, bei denen dafür die Krankheit zu weit fortgeschritten war, indem sie ihnen leise vom Kreislauf der Seelen erzählten und den neuen Welten des Jenseits, die sie erwarteten. Dies bewegte Keskodai derart, dass er sich ihnen rasch bei ihrer Arbeit anschloss und nach dem Sieg über die Seuche schließlich seine Heimat verließ, um in einem Tempel im Ring der Nationen zu studieren.

Jahre später kehrte er als Priester der Herrin der Gräber heim, um sich um seine Leute zu kümmern. Er verliebte sich rasch in zwei Angehörige seiner Gemeinde, ein Frau-Wirt-Paar und zu dritt gingen sie die Ehe ein. Doch so sehr er auch seine Gemeinde und seine Partner liebte, so sehr blieb ein Teil von ihm unzufrieden. Jener Teil eines jeden Schirr, der begeistert Entscheidungen trifft, begann sich zu fragen, ob es richtig gewesen war heimzukehren und ein Leben zu wählen, das dem seines Elternteils derart ähnelte. Wie konnte er überhaupt wissen, ob er dies wirklich wollte, wenn es noch so viel zu erleben gab? Der Wunsch, auf Entdeckungsreise zu gehen, wuchs und nach der Geburt ihres ersten Sohnes setzten er und seine Partner sich schließlich zusammen, um einen Plan zu machen. Er würde aufbrechen und die Galaxis sehen und das Kind würde ihn begleiten, um dieselben Erfahrungen zu machen. Sobald das Kind alt genug war, um sein Wiegenglas zu verlassen, würde Keskodai entscheiden, ob er genug gesehen hatte, um ruhigen Gewissens heimkehren zu können – wenn ja, würden beide mit offenen Armen willkommen geheißen werden, ansonsten würde das Kind allein heimkehren.

Im Bestreben, möglichst viele Welten zu sehen, hat Keskodai sich freischaffenden Abenteurern und Raumschiffsbesatzungen angeschlossen – bevorzugt solchen, die das golarische Sonnensystem verlassen. Er kann zwar kämpfen, fungiert aber lieber als Schiffsarzt. Er vertraut darauf, dass seine Söldnergefährten ihm genug Gelegenheit geben, die Magie seiner Göttin zu nutzen, um Verletzte zusammenzuflicken oder sie für die Reise ins Große Jenseits zu segnen. Die freudige Art, mit der er über den Tod spricht, irritiert seine Patienten in der Regel zuerst, doch wer längere Zeit mit dem Schirr verbringt, erkennt rasch, dass sein ruhiger, fatalischer Ansatz hinsichtlich Leben und Tod nicht bedeutet, dass es ihm egal ist.  In seinen Augen muss er seine Freunde nach besten Kräften heilen und versorgen, damit sie nicht vor der ihnen bestimmten Zeit sterben, was für ihn ein Verlust wäre und zugleich bedeute, dass er in seiner Pflicht gegenüber seiner Göttin versagt hat.

Wie viele Schirren ist auch Keskodai ein Teamspieler und stets bereit, seinen Teil zu tun, um anderen zu helfen. Außerdem liebt er es, neue Leute zu treffen, mit ihnen zu plaudern und mehr über sie zu erfahren. Ein anderes Besatzungsmitglied nannte ihn einmal den „freundlichsten Todespriester der Galaxis“, was ihn mit Stolz erfüllt. Auch wenn er künstliche Methoden zum Stimulieren des Entscheidungszentrums gern nutzt, achtet er in der Regel darauf, es nicht zu übertreiben. Meistens befriedigt er sein Bedürfnis nach Individualität, indem er seine Ausrüstung individualisiert, wobei er sich nicht als eitel einschätzen würde. Keskodai ist sehr stolz auf die Ästhetik seiner Ausrüstung, seine Trophäensammlung und seinen Schnurbart (der ihn seiner Ansicht nach bedeutender wirken lässt). Sein größter Stolz allerdings ist sein Sohn Chkoresk, der noch im Larvenstadium ist. Wie viele Schirreneltern trägt er Chk Chk, wie er ihn liebevoll nennt, ständig in einem schwer gepanzerten Wiegenglas umher, damit dieser aus der relativen Sicherheit heraus mehr über die Welt erfahren kann. Chk Chk ist noch nicht alt genug zum Sprechen und telepathisch kann er bisher nur kurze Eindrücke kindlicher Gefühle übermitteln. Keskodai unterhält sich dennoch regelmäßig mit ihm, wobei Chk Chk von innen gegen das Glas klopft, um ihm zu antworten.

Keskodai ist im Grunde freundlich und unkompliziert, hat aber dennoch seine Dämonen. Der Ausbruch der Grauen Krämpfe hat bei ihm ein tiefgreifendes Misstrauen gegenüber bestimmten Art der Forschung und Technik hinterlassen und er ist immer hin und her gerissen zwischen seinem Glauben an die Freiheit des Individuums und dem Wunsch, die Gesellschaft in Form umfassender Regulierungen durch die Regierung zu schützen. Schlimmer noch, er liebt das Umherziehen und die gefundenen Freunde. Daher fürchtet er den Tag, an dem Chk Chk alt genug ist für die Heimkehr, muss er sich dann doch entscheiden, ob er nach Verces mit ihm zurückkehren oder allein weiterreisen will…

 

 

 

Ein Aspirant ist im Grunde ein Priester oder – allgemeiner gesagt – ein Zauberkundiger, dessen Kräfte dem Göttlichen und Übernatürlichen entspringen. Dabei kann sein Fokus eine Gottheit sein, aber auch eine Philosophie oder etwas Abstraktes. Ein Aspirant kann ein Heiler sein, ein Krieger oder ein Unterdrücker – ganz in Abhängigkeit davon, wie er seine Fähigkeiten einsetzt. Entsprechend hat jeder Aspirant eine Ausrichtung, welche ihm zusätzliche Fähigkeiten und Zauber verleiht.

Ein Aspirant erhält 6 + IN-Modifikator Fertigkeitsränge pro Stufe und besitzt 12 Klassenfertigkeiten. Der GAB ist durchschnittlich, der Willen gut. Sie können mit Handfeuerwaffen und Einfachen Nahkampfwaffen umgehen – die Aspirantenausbildung ist auf andere Aspekte als den Umgang mit dicken Kanonen ausgerichtet.

Als Zauberkundige haben Aspiranten Zugang zu Stoßgebeten (Grad 0) und Zaubern des 1. – 6. Grades (Starfinder hat keine höheren Zaubergrade). Die Wahl ihrer Zauber bestimmt natürlich, wozu sie ansonsten imstande sind. Alle Aspiranten verfügen über die Gabe, zu anderen Kreaturen eine Verbindung aufzubauen – die einfachste Manifestation dieser Fähigkeit ist eine mit der 1. Stufe verfügbare Heilende Berührung (ich will gar nicht wissen, was da im Let’s Play! passieren mag…)

Wie jede Starfinder-Klasse erlaubt auch der Aspirant eine Fülle an Individualisierungen. Egal ob es ein reisender Heiler wie Keskodai werden soll, ein Seher, ein Kampfsanitäter, ein Zauberpriester oder ob ein weniger auf den Kampf ausgerichteter Jedi-Ritter als Inspiration dient, der Aspirant eignet sich als Gerüst dafür.

Zuletzt aktualisiert: 27. September 2017 by Ulisses Spiele GmbH



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