Tales from the Loop – Deutschlandband

Tales from the Loop – Deutschlandband

Ich dachte mir, es wäre an der Zeit, euch auch ein wenig zu erzählen, was genau wir eigentlich mit dem Deutschland-Quellenbuch für Tales from the Loop vorhaben. Wir haben das zwar hier und da schon erwähnt oder angeteasert, aber bisher haben wir noch nicht unter die Haube geschaut – und das will ich heute nachholen.

Natürlich sind dies alles Ansagen aus einer „Work in Progress“-Phase. Wie ihr vielleicht wisst, ist die Auslieferung des Crowdfundings für Herbst 2020 angesetzt und demnach liegt auch noch viel Arbeit vor uns, sodass sich Details noch ändern können. Dennoch: Wir haben einen Plan!

Das Buch

Tales from the Loop - Das Buch

Der Aufbau vom Buch gleicht dem schwedischen „Unsere Freunde, die Maschinen“.

 

Das Buch ist grundsätzlich vermutlich am einfachsten mit dem englischen/schwedischen „Unsere Freunde, die Maschinen“ zu vergleichen, allerdings vom Aufbau etwas anders. Zuerst möchten wir euch in das deutsche Szenario einführen, was sowohl das allgemeine Lebensgefühl in Deutschland betrifft als auch unser konkretes Setting. Damit einher geht auch eine eigene Mysterienlandschaft, also ein offen gestalteter „Sandkasten“, in dem man seine Kampagne verorten kann. Konkreter hingegen werden im Anschluss vier Abenteuer sein, die – ein wenig wie im Grundbuch – entweder einzeln gespielt oder zu einer Kampagne verbunden werden können. Garniert wird es dann am Ende noch von ein paar kürzeren Abenteuerideen.

Der deutsche Loop

Tales from the Loop

Der deutsche Loop liegt in Westdeutschland. Genauer gesagt, im Taunus.

 

Wenn ich jetzt schon vom allgemeinen Lebensgefühl in Deutschland sprach, sind einige sicherlich hellhörig geworden. Natürlich lebten wir damals noch in einem geteilten Land. Unser deutscher Loop liegt in Westdeutschland, was jedoch nicht heißt, dass wir die DDR vergessen hätten. Das war uns wichtig, und die Autorin für den entsprechenden Teil ist auch ihrerseits dort aufgewachsen, sodass sie die Abschnitte mit eigener Lebenserfahrung füllen kann. Das letzte, was ich wollte, waren obskure Klischees aus Halbwissen, irgendwo zwischen Ostalgie und Spreewaldgurke.

Unser deutsche Loop hingegen liegt im Taunus. Das scheint naheliegend, denn Ulisses tut dies auch, aber tatsächlich waren es weiterführende Gründe, geografisch wie historisch, die uns zu der Region greifen ließen. Da kommt uns auch die ländlichere Natur natürlich sehr entgegen, denn Tales from the Loop ist in Kleinstädten unserer Meinung nach deutlich heimeliger als in Metropolen anzusiedeln. Zudem ist der Taunus, soweit es deutsche Rollenspiele betrifft, ja noch eine eher unverbrauchte Region. Das Buch wird aber auch Hinweise enthalten, wie man den Loop verlagern könnte, wenn die Kampagne beispielsweise am eigenen Kindheitsort spielen soll.

Inspirationen

Tales from the Loop - Inspiration

Als Inspirationsquelle dienen viele Geschichten. Sei es von den Medien der Serie selbst, aber auch Ideen aus der Feder von bekannten Autoren wie Stephen King oder den Duffer Brothers.

 

Es ist leicht, Tales from the Loop auf seinen 80er-Jahre-Aspekt zu reduzieren; ich denke aber, wenn man das tut, greift man zu kurz. Natürlich macht die ganze Ästhetik der Zeit einen starken Reiz des Spiels aus, aber es sind ja die 80er, die es nie gab, und das darf man nicht vergessen. Verrückte Maschinen, der in Simon Stålenhags Bildern ausgestrahlte Neofuturismus, mysteriöse und unheimliche Erlebnisse sind ebenso essenziell. Auch spielt man schließlich Kinder. Dieses vage Gefühl ewiger Sommerferien, das elterliche und nachbarschaftliche Umfeld, all das soll ebenfalls eine Rolle spielen.

Dafür greifen wir viel auf eigene Erfahrungen zurück, aber natürlich auch abseits von Tales from the Loop auf mögliche inspirierende Medien. Manches ist klar. Natürlich haben wir Stranger Things gesehen, natürlich die Goonies, aber es ist auch interessant, den Blick weiter schweifen zu lassen. Seien es moderne Interpretationen der 80er wie The Americans, Dark oder Chernobyl, aber auch beispielsweise Stephen Kings Werke jenseits der offensichtlichen „Es“ und „Stand by Me“.

Was wir wollen, ist etwas, was sich nahtlos in das bisherige Tales-from-the-Loop-Gesamtbild einfügt, aber es soll auch nicht einfach eine Kopie bestehender Elemente mit deutschem Anstrich sein. Der Band soll auf eigenen Füßen stehen, eine eigene, spannende Geschichte erzählen, aber eingebettet in die Vision, die Stålenhags Illustrationen und das Spiel bereits verkörpern.

Ich freue mich darauf, mit euch in den Taunus jener 80er Jahre vorzustoßen, die es nie gab, und ich hoffe natürlich, dass sich viele von euch mit uns auf diese Reise begeben werden.

 

 



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