Obozaya, die veskische Soldatin – Ein ikonischer Charakter für Starfinder

Am 4.10. geht es endlich los und ihr könnt Starfinder im Crowdfunding unterstützen. Doch bis dahin werden wir euch das Universum von Starfinder mit Previews näher bringen.

 

Obozaya

Wie es unter den Vesken üblich ist, gestattet Obozaya Ymeros ihren Freunden, ihren Namen zu „Obo“ abzukürzen – doch nicht einmal Damoritosch persönlich könnte jene beschützen, welche ihren Spitznamen nutzen, ohne es sich zuerst verdient zu haben!

Obozaya wurde als Tochter rangniedriger Militärbeamter auf Vesk-I geboren, der Hauptwelt des Veskariums. Sie tat sich auf den Sportplätzen und im Duellring, wenn auch nicht bei ihren akademischen Studien, mit Entschlossenheit und Wildheit hervor. So erlangte sie rasch den Ruf, bestes Kadettenmaterial zu sein und trat dem Militär bei, sobald sie die grundlegende Schullaufbahn abgeschlossen hatte.

Obozaya fand problemlos ihren Platz im Militärleben und ließ rasch viele ihrer Kohorte hinter sich. In der Gesellschaft der Vesken kann man seinen gesellschaftlichen Status leicht durch Kampfgeschick verbessern und Obozaya war nicht daran interessiert, ihr Leben, wie ihre Eltern, auf einem unteren Rang zu verbringen. Natürlich träumte sie nicht als einzige vom Ruhm, dennoch tat sie sich schnell in der Schlacht hervor, als sie eine blutige Rebellion der katzenartigen Barbaren von Vesk-6 beendete.

In ihrer jugendlichen Arroganz übersah sie jedoch die Bedeutung politischer Kontakte. Nachdem sie sich mit einem anderen Angehörigen ihrer Einheit duelliert und diesem große Schande bereitet hatte, wurde sie auf Bestreben seiner einflussreichen Eltern befördert und nach Vesk-8 geschickt, um in der eisigen Tundra zu patrouillieren. Die dortigen Pazifisten verweigerten ihr jede Möglichkeit zu rechtschaffenen Kämpfen und sie erkannte alsbald, dass weder Gebete an Damoritosch den Eroberer noch Eingaben bei ihren Vorgesetzten ihr ein besseres Kommando verschaffen würden. Als also ihre Dienstzeit zu Ende ging, verlängerte sie nicht, sondern entschied sich voller Frust, die Rechte des Soldaten in Anspruch zu nehmen: In ehrwürdiger veskischer Tradition ließ sie sich ehrenvoll entlassen, wobei sie ihre Dienstrüstung und -waffen behalten konnte.

Da sie immer noch eines Tages ganz weit in der Gesellschaft der Vesken aufsteigen wollte, sie zugleich aber die Vorstellung anwiderte, dass Politik und Intrigen in der hochgeschätzten militärischen Meritokratie des Veskariums eine Rolle spielten, ging Obozaya den Weg vieler legendärer Veskenkrieger und verließ die Heimat, um als Söldnerin im Gebiet der Paktwelten zu arbeiten. Dort fand sie endlich, was sie gesucht hatte – eine endlose Reihe von Kämpfen und Abenteuern, bei denen nur ihr eigenes Ehrgefühl ihr Schranken auferlegte. Statt sich einer etablierten Söldnerkompanie anzuschließen, zog sie es vor, mit kleinen Entdecker- und Abenteurergruppen zusammenzuarbeiten. Kleine Gruppen bedeuteten bei Erfolg schließlich mehr Ruhm für den einzelnen. Und der Umstand, dass sie sich oft allein als Kämpferin an der Frontlinie wiederfand, sprach ihre Eitelkeit an und gab ihr Gelegenheit, sich im besten Licht zu präsentieren. Sie sagt gerne, dass der Kampf zu wichtig sei, um ihn Amateuren zu überlassen, und glaubt, dass man am besten gewinnt, indem man sich schnell bewegt und hart zuschlägt. Auch wenn sie keine strenggläubige Verehrerin Damoritoschs mehr ist und sogar einige Kritikpunkte anderer Völker an der Kirche und am Glauben des Eroberers übernommen hat, nutzt sie ihr geweihtes Doschko immer noch im Nahkampf.

Obozayas Persönlichkeit ist voller Gegensätze. Sie weiß zwar Wohlstand und Annehmlichkeiten zu schätzen, sehnt sich im Grunde aber nach Anerkennung. Das beste Beispiel dafür ist der Holoprojektor auf ihrem Rücken, der normalerweise eine modifizierte Version von Damoritoschs Symbol projiziert, mit dem sie sich als Söldner ausweist, den man anheuern kann, der aber auch ihr persönliches Kriegsbanner projizieren kann, damit ihre Gegner genau wissen, mit wem sie es zu tun haben. Obwohl Obozaya eine Meistertaktikerin auf dem Schlachtfeld ist, hat sie mit anderen intellektuellen Themen ihre Probleme. Sie glaubt, dass ehrenvolles Verhalten auch Ehrlichkeit bedeutet, und würde eher sterben, als ihr Wort oder einen Vertrag zu brechen, hat andererseits aber kein Problem damit, durch Auslassung gewisser Fakten die Unwahrheit zu präsentieren. Bei Gesprächen mit neuen Leuten ist sie entweder nervenaufreibend stoisch oder unhöflich direkt. Sie glaubt, dass die meisten Wesen mehr als nötig reden, um ihre Feigheit hinter Worten zu verstecken.

Angesichts dieser Umstände ist es umso überraschender, dass ihre Gefährten sie regelrecht vergöttern. Auch wenn Obo ihre Loyalität damit erklärt, dass dies für Söldner notwendig ist, weiß jeder in ihrer Besatzung, dass er darauf zählen kann, von der „großen Echsen“ aus jeder Gefahr herausgeholt zu werden, egal was es sie kostet. Wie bei vielen Vesken wird auch Obos wortkarges Auftreten durch plötzliche Gefühlsausbrüche und ihrer für sie typischen Direktheit akzentuiert. Obo hat kein Problem damit, ihren Freunden mitzuteilen, wie viel sie ihr bedeuten. Sie verbringt die meiste Zeit mit Training und Missionsvorbereitungen, weiß Erfolge aber auch mit bombastischem Eifer zu feiern. Für die von manchen Vesken genutzten Berserkerdrogen hat sie nichts übrig, weiß aber die Nasenwasserpfeifen des Veskariums zu schätzen und nascht ab und an gern die leicht halluzinogenen Hirnschnecken von Vesk-2 und andere traditionelle veskische Häppchen. Mehr als eine Kneipe wurde bei ihren Siegesfeiern völlig demoliert (wofür sie aber in vollem Umfang aufkommt) und die schweren Bässe des von ihr geliebten Revelaz-Dance-Pops haben schon so manche Niete aus den Raumsch

 

 

Soldaten leben für den Kampf. Auf jeder bewohnten Welt gibt es Kreaturen, die um die Herrschaft, Ressourcen, Territorien oder Ideale kämpfen. Manche Soldaten greifen zu den Waffen, um zu beschützen, Ruhm zu erlangen, sich zu rächen oder einfach ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie bevorzugen meistens schwere Rüstungen und Waffen – dicke Rüstungen halten viel Schaden ab und schwere Waffen verursachen hohen Schaden.

Soldaten haben einen guten GAB, gute Zähigkeit und Willenskraft, können mit Leichten und Schweren Rüstungen, Nahkampfwaffen, Granaten, Handfeuerwaffen, Gewehren, Schweren Waffen und Scharfschützenwaffen umgehen. Seine Ausbildung ist fokussierter, verschafft ihm aber dennoch 4 + IN-Modifikator Fertigkeitsränge pro Stufe und 8 Klassenfertigkeiten. Zudem beginnt jeder Soldat mit Kenntnissen in einem Kampfstil, egal ob es dabei um den Umgang mit Energetischer Rüstung, eine Scharfschützenausbildung, einen auf Beweglichkeit bedachten Guerillakampfstil oder vielleicht die Tradition des Kampfmagus geht. Und natürlich erhalten Soldaten Bonustalente.

Ein Soldat ist also kein reiner Haudrauf, stattdessen präsentiert auch diese Klasse ein vielseitiges Gerüst, egal ob die Inspiration ein schwergepanzerter Space Marine ist, ein Dschungelkämpfer und Überlebensexperte oder eine sonstige Form von professionellem Krieger.

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2017 by Ulisses Spiele GmbH



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