Neues vom Demoteam: Altes Blut

Nein, es geht hier nicht um blutig ausgetragene Zwistigkeiten im Demoteam, sondern um den neuesten Teil aus unserer Reihe von Alveraniars-Abenteuern.
Diese Abenteuer werden von den Alveraniaren exklusiv auf den verschiedenen Conventions und Veranstaltungen angeboten. Ihr habt dabei die Möglichkeit DSA-Abenteuer zu spielen, die speziell auf die Veranstaltungszeiten zugeschnitten sind und dennoch aktuelle Ereignisse in Aventurien portraitieren. Das neueste Abenteuer „Altes Blut“  wartet seit der Dreieich-Con im November 2012 auf eure tapferen Helden.

Aber nicht alle großen Herausforderungen, die nach wahren Helden rufen, müssen gleich immer von weltbewegender Bedeutung sein. Gelegentlich ist es allein das Schicksal, das Helden erst zu solchen macht, indem es sie zur rechten Zeit an den rechten Ort  verschlägt:
„Da hinten liegt Selem.“ Harrid ibn Affas, Kapitän der Ysgalla, deutet beim Sprechen mit ausgestrecktem Arm auf die am Horizont erscheinende flache Küstenlinie. Die Hohen Eternen zeichnen sich dahinter bereits als graue, nebelverhangene Spitzen ab. Schon seit einiger Zeit hat der sonst so fröhliche Seemann schweigend an der Reling gestanden, den finsteren Blick auf die Küstenlinie gerichtet. „Wie eine schwärende Wunde liegt sie da, die Stadt. Ein eitriges Geschwür, dem giftige Dämpfe und widerwärtiger, ätzender Gestank entweicht“ Er dreht sich zu euch um und fährt mit gedämpfter Stimme fort. „Ich sage es euch, der Ort ist von den Göttern verlassen und eine Brutstätte für Abartigkeiten, Heimtücke und Niedertracht. Und selbst die Einwohner verschließen lieber die Augen vor dem Übel. Aber, bei Efferd, es ist da, das Böse. Weitervererbt über Jahrhunderte und Jahrtausende. Es pulsiert im Blut der Einwohner und pflanzt sich fort mit jeder Generation, die den Tanz Ihrer Vorfahren aus Wahnsinn und Gottlosigkeit weitertanzt. Es heißt, die Stadt lasse niemanden wieder los, der sie einmal betreten hat und entreißt dem Menschen die Seele. Beten wir um gute Winde, damit uns Efferds Wogen forttragen, bevor Selem ihren unersättlichen Blick auf uns richtet.“

 

Der Titel des Abenteuers lässt schon ahnen, dass Kapitän Harrids frommer Wunsch der Stadt fernzubleiben nicht in Erfüllung gehen wird – im Gegenteil! Wer Selem meidet, der läuft Gefahr von der Stadt am Szintodelta so unweigerlich wie unerbittlich tief in ihre dunklen und bizarren Geheimnisse gesogen zu werden.

Es gilt im Wettlauf gegen die Zeit eine unschuldige Seele aus den gierigen Klauen der Stadt zu befreien und vor einem fürchterlichen Schicksal zu bewahren. Nach einer kräftezehrenden Reise durch die Echsensümpfe winkt euren Helden ein Besuch im berühmten H’Zsint-Tempel der Stadt als auch ein Gang in die Selemer Unterstadt. Dabei trotzen sie nicht nur Gefahren von Wind und Wetter sowie fremdartigen Monstern, sondern auch viel subtileren Tücken und Gefahren. Und so manch grauenvolle Entdeckung droht, die Weltsicht manch eines Helden zu erschüttern. Denn die Definition von „Gut“ und „Böse“ liegt allzu oft im Auge des Betrachters und selbst die Götter haben viele Gesichter. Und wer weiß schon, welche Pläne und Geheimnisse die sagenumwobenen „alten Familien“ hegen? Das Abenteuer führt eure Helden in ein Geflecht aus uralten Mysterien und verdorbenen Ritualen.

„Altes Blut“ wird während der kommenden Con-Saison auf unterschiedlichen Veranstaltungen angeboten werden. Achtet einfach auf Aushänge oder Ankündigungen im Internet! Die nächste Gelegenheit dieses oder anderes Abenteuer des Demoteams zu spielen wird die Morpheus in Herne sein. Selem braucht Helden, die sich auch mal die Hände schmutzig machen, um „das Richtige“ tun, ohne dabei immer eine Belohnung im Auge zu haben. Helden, die auch im Andersartigen das Gute erkennen können. Ausdrücklich willkommen sind Achaz-Helden! Ungeeignet sind hingegen Elfen und andere Exoten. Dabei sollte klar sein, dass ein thorwalscher Pirat es in Selem aufgrund der hohen echsischen Präsenz und deren H’Hranga es fast ebenso schwer hat, wie ein Echsenmensch es in Olport hätte.

 

„Ich hab‘s! Wir brennen einfach die ganze Stadt nieder! Dann hat das Ganze endlich ein Ende!“ (Idee eines Spielers auf der Dreieich Con).

 

Maria und Tobias, für die Alveraniare

Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2013 by Ulisses Spiele GmbH



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