Infinity: Unboxing „Operation: Red Veil“ – „Operation: Ice Storm“ reloaded

Lest im Folgenden einen Gastartikel von Infinity-Fan Krister zur neuen Einsteiger-Box "Operation: Red Veil". 

Das ist sie, die neue Zwei-Spieler/Einsteiger- Box für Infinity.

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Die Box – Der schöne Schein.

Der erste Eindruck der Hochglanz-Box ist schon mal vielversprechend. Das Cover im Anime-Stil, wohl bekannt von Operation: Icestorm, zeigt alle beteiligten Modelle. Die Rückseite präsentiert den Inhalt und die schmalen Seiten die enthaltenen Modelle. Alles schön gestaltet, macht Interesse, die schicke Verpackung auch aufzumachen.

Die inneren Werte zählen

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Die Box enthält:

– Regelwerk in Deutsch/Englisch/Spanisch

– Pack- Gelände

– Ein Poster des Boxen-Covers, auf dessen Rückseite der Spielplan ist. (Ich hätte mir das ganze separiert gewünscht, da ich den Spielplan zur besseren Nutzung auf eine Kappaplatte klebe und damit leider das Poster verliere.)

– Einen Vorgestanzten Din A4-Pappbogen mit den Spielmarkern und Maßband

– 7 Miniaturen der Fraktion Yu Jing

– 7 Minitaturen der Fraktion Haqqislam

– Ein Yuan-Yuan Söldner Sondermodell

– Genügend Bases für alle Modelle

– 3x W20 orange für Yu Jing mit Fraktionslogo auf der 1

– 3x W20 sandfarben für Haqqislam mit Fraktionslogo auf der 1

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Nichts wirklich Neues, außer dem Poster. Aber bewährt aus der“ Operation: Ice Storm“- Box. Es ist alles da, um los zu spielen.

 

The Rules – Papier ist geduldig.

Das Regelwerk ist ähnlich aufgebaut wie das von „Operation: Ice Storm“. Es ist eine Mischung aus Hintergrund der Welt, vereinfachten Regeln, Missionen und dem Hintergrund der gespielten Mini- Kampagne. Hierbei wird mit jeder Mission die Anzahl der verwendeten Modelle größer. Mit jedem Modell, das eingeführt wird, werden auch dessen Sonderregel erklärt. Man spielt sich in Infinity hinein. Ein Konzept, dass mit schon beim Vorgänger sehr gut gefallen hat und mein Einstieg in das System war. Daher ist es sehr gut für Einsteiger geeignet.

Einziger Kritikpunkt ist, dass die Abschlussmission der Mini-Kampagne leider recht lieblos ausgefallen ist. Denn gerade diese hat bei „Operation Ice Storm“ gezeigt, dass es bei Infinity nicht darum geht, einfach alles kalt zu machen was auf der Platte herum rennt.

Neu ist die Bastel- und Bemalanleitung am Ende, die allerdings bei einem Umfang von zwei DinA4-Seite zwangsläufig nur sehr rudimentär bleiben kann. Die Bemalseite ist bzgl. der verwendeten Farben sicher hilfreich, aber für den erfahrenen Bemaler nicht zwangsweise notwendig.

Die Optik und der Aufbau des Regelwerkes sind, wie schon beim Vorgänger, exzellent gestaltet und machen Lust auf Lesen und Spielen.

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Die Modelle – Zinn, der Stoff aus dem die Träume sind.

Die Miniaturen kommen in einer segmentierten Plastikeinlage, die jedes Umherrutschen der einzeln verpacken Modelle und damit Transportbeschädigungen verhindern.

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Die Modelle sind in gewohnter Form nicht nur optisch ein Genuss, sondern auch die Gussqualität schlägt fast alles auf dem Markt. Gussgrate sind eigentlich nicht vorhanden, wie man sehr schön am folgenden Bild sieht.

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Das folgende Beispielbild vom Yu Jing Ninja zeigt die Passgenauigkeit des Modells. Wobei die Lücke am linken Bein täuscht. Es passt genau zur Kleidung bzw. zur Bewegung.

Die Base des Modells ist nicht in der Box enthalten, sondern von Microart Studios.

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Die „Sandheinis“ werden, zwecks Montage und Bemalung, an meinen Tabletopkumpel „The Scandinavian“ gehen, ich beschäftige mich in sehr naher Zukunft mit der Yu Jing- Fraktion. Der „Sexy Ninja“ schreit förmlich nach Farbe.

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Gelände – Irgendwas muss Kugelsicher sein.

Das Gelände ist wie bei „Operation: Ice Storm“ sehr einfach bedrucktes Pappgelände. Dieses kann mit etwas Kleber fixiert werden. Es passt optisch perfekt zum Hintergrund der Kampagne. Dabei sind Nudelbars, Werbeflächen und Sarghotels. Der Bedruck wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet, wie schon von „Operation: Ice Storm“ bekannt. Eine Neuerung zum Vorgänger sind nun Brücken, welche die Gebäude verbinden können, was interessante taktische Optionen bietet.

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Außerdem gilt es hier noch erwähnen, dass das Red Veil- Gelände im Vergleich zum Icestorm Gelände auch etwas höher ist. Das bedeutet, dass vor allem Modelle mit der Silhouette 5 sich besser verbergen können.

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Leider muss ich sagen, dass ich das Red Veil Gelände ohne Kleber nicht aufbauen könnte. Gerade die Brücken lassen sich vielleicht noch zusammenstecken, aber ohne irreparable Beschädigung nicht wieder auseinander nehmen. Das war beim Icestorm- Gelände besser. Für mich ist das aber nicht schlimm, da ich es sowieso nicht mehr zerlegen möchte.

Resümee – Das Ende naht

Abschließend kann ich nur sagen, dass „Operation: Red Veil“ grundsätzlich beim Erfolgskonzept von „Operation: Ice Storm“ geblieben ist, und dabei einiges zum Positiven verändert hat. Da es in vergleichbarer hoher Qualität und Darbietung präsentiert wird, bin ich von der Box vollauf begeistert. Es ist eine tolle Möglichkeit mit Infinity anzufangen oder, wie in meinem Fall, mit einer neuen Fraktion zu beginnen. Das Ganze zu einem Schnäppchenpreis, im Verhältnis zum Einzelpreis der Modelle. Mein Wunsch an Corvus Belli für die Zukunft wäre: Bitte hört auf mit solchen Boxen, ich komme sonst mit dem Bemalen nicht hinterher.

Gesamt bekommt „Operation: Red Veil“ von mir 9/9 AP-Patronen.

Zuletzt aktualisiert: 7. Oktober 2016 by Ulisses Spiele GmbH



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