Die Schwarze Katze — Fasar: Ein Werkstattbericht

Die Schwarze Katze — Fasar: Ein Werkstattbericht

Zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2021 by Katharina Wagner

Das Crowdfunding zu Fasar – Brüchiger Frieden nähert sich seinem Finale! Und damit ihr nach dem Crowdfunding nicht zu lange auf eure Bücher warten müsst, läuft die Produktion im Hintergrund auf Hochtouren. Daher wird es Zeit einen Blick auf den Stand der Dinge zu werfen: Wie weit sind die verschiedenen Bücher schon gediehen?

 

 

Es ist doch mal wieder mehr geworden

Der Band zu Fasar ist im Layout/Korrektorat. Diese Schritte sind etwas herausfordernder ausgefallen, da mit den Seitenzahlen ziemlich gehaushaltet werden musste. Ursprünglich waren für den Band mal 160 Seiten angepeilt. Aber da Jens es mit der Fasarbeschreibung maßlos übertrieben hatte, ging die Seitenzahl rapide durch die Decke. Mit etwas Quetschen, Kürzen und ein paar Layouttricks konnte Nadine den Band aber bei 192 wieder einfangen. Daher wird der Fasarband wortwörtlich bis zum Bersten gefüllt mit Inhalt sein.

Inhaltlich ist er etwa wie folgt aufgebaut: Etwas weniger als die erste Hälfte umfasst die Hintergrundbeschreibung von Fasar. Dazu gehört ein allgemeiner Hintergrundteil mit Informationen über das Zusammenleben von Hunden und Katzen, Unterschiede zu Havena, der Mythologie in Fasar und vielen Details mehr. Dann folgt die Stadtbeschreibung aus Ingame-Perspektive, in der drei Bewohner Fasars den Leser durch ihre Heimatstadt führen, ein Überblick über die in Fasar recht prägenden Hundeklans und eine nähere Betrachtung einiger wichtiger und interessanter NSCs.

Etwas mehr als die Hälfte geht damit an Regelerweiterungen. Wie so oft sind sie natürlich eng mit dem Hintergrund verbunden. So erhalten die neuen Hunderassen, Mungos und Fenneks Spielwerte, und dazu kommen neue Kulturen und Professionen, die für Fasar typisch sind. Danach kommen neue Vor- und Nachteile und Sonderfertigkeiten inklusive der Verfluchten, die durch magische und alchimistische Experimente Veränderungen an Körper und Geist durchgemacht haben und regelseitig über Vor- und Nachteile abgebildet werden. Da die Hunde und Fenneks zudem eigene Ahnen haben, die sie die Göttlichen nennen, erhalten sie Ahnenkinder, die man Erben der Göttlichen nennt. Diese brauchen entsprechend auch neue Ahnengaben.

Aber auch auf der mundanen Seite gibt es neues Futter: Die Al’Rayiha, die Kunst wirksame Düfte in Lehmkugeln einzufangen, erhält genauso ein einfaches Bausystem wie die Kunst der Klingenschmiede. Außerdem gibt es einiges an neuer Ausrüstung, die in Fasar üblich ist.

Damit unsere befellten Helden auch ordentlich was zu tun bekommen, enthält der Band ein kleines Bestiarium mit Geiern, Klapperschlangen und anderem Getier, und auch mit ein paar sogenannten Bizarren, von Magie veränderten Wesen, die weit härter getroffen wurden als die Verfluchten.

Nach dem Index, am Ende des Bandes, erwarten den neugierigen Leser noch einige Geheimnisse Fasars, die besonders Spielleitern sicher eine ganze Reihe an Abenteuerideen bieten.

 

Jenseits der Türme (ca. 64 Seiten, Überarbeitung/Lektorat)

In der näheren und weiteren Umgebung Fasars gibt es eine ganze Reihe interessanter Örtlichkeiten zu entdecken. Dazu gehören nicht nur kleinere Ansiedlungen um Fasar herum, sondern auch die nördlich gelegene, prachtvolle Nekropole Ras’Lamasshu, die neben einigen hundert Menschen auch von tausenden Katzen bevölkert wird. Aber auch die Ruinenstadt Zhamorrah am Rande der Wüste Gor ist dank einer Vielzahl von Cha ay Zhamorrah, wie man die Wüstenkatzen nennt, ein interessantes Reiseziel für Erwachte. Und wenn man schon einmal hier ist, kann man sich ja auch einmal das lebensfeindliche Felsplateau der Gor näher anschauen, auf dem die schwarze Feste des finsteren Zauberers Tharsonius von Bethana verborgen liegt. Und es heißt, das tief unter den labyrinthartigen Gewölben noch etwas anderes verborgen liegt, ein Relikt aus einer anderen Welt.

Johannes Kaub hat die Umsetzung eines großen Teils dieses Bandes übernommen, nicht zuletzt, da er sich in Ras’Lamasshu und Zhamorrah auskennt wie in seiner Westentasche. Die Texte des Bandes werden aktuell überarbeitet und lektoriert, es stehen aber auch noch einige Seiten bereit für eventuelle Stretchgoals.

 

 

Jenseits der Mauern (ca. 64 Seiten, in Erstellung)

Um Havena herum gibt es noch einiges zu entdecken. Das Hundeland im Süden Havenas mag für die Katzen der Stadt ein weißer Fleck auf der Karte sein, aber für die Hunde, die dort leben, ist es schlicht ihre Heimat.

Die Muhrsape, das sumpfige Delta des großen Flußes, an dem Havena liegt, bietet zudem eine ganz eigene, kleine Welt für Erwachte, die keine Angst vor nassen Füßen haben. Sie mag nicht so laut und farbenfroh wie Havena sein, aber dafür bietet sie Schutz vor neugierigen Blicken, alte Geheimnisse und jede Menge Fisch. Abgerundet wird dieser Band mit Regeln und Ahnengaben für die Kinder des Wanderers und von Praios, auch wenn diese beiden Ahnen im Ruf stehen, zu verantwortungslos oder zu faul zu sein, um ihre Ahnenkinder zu beschenken.

Stefan Tannert hat die glorreiche Aufgabe übernommen das Hundeland und die Muhrsape mit erwachtem Leben zu erfüllen und ist aktuell dabei den Band zu konzeptionieren.

 

 

Bestiarium – Fasar (ca. 64 Seiten, Layout/Korrektorat)

Jens mag Kreaturen und Monster, und daher waren die Texte für diesen Band noch vor dem Hauptband fertig. Die erste Hälfte des Bestiariums besteht aus gut zwei Dutzend Tieren, die erwachten Helden das Leben schwer machen können, oder die einige gute Mahlzeiten versprechen. Dazu gehören Pardel und Warzenschweine genauso wie Vogelmenschen, gepanzerte Bittsteller oder die dreimal verfluchten Sandenten. Darauf folgen zum Warm werden einige Geister, um dann noch weiter in die Dunkelheit hinabzusteigen. Flickwerke aus Leibern, von einer ziemlich ambitionierten Heilerin zusammengefügt, erfüllen die Nächte Fasars genauso mit langen Schatten wie die Bewohner der Nischen und Dächer der schwarzen Zinnen, der düsteren Magierakademie. Aber all das ist nicht viel mehr als ein harmloser Grusel im Vergleich zu dem, was sich in Al’Tacht, der Stadt aus Trümmern und Scherben unter Fasar, zusammenbraut.

Ein paar Seiten stehen zudem noch bereit für weitere Stretchgoals.

 

Spuren im Sand: ein Heldenbrevier zu Fasar (ca. 160 Seiten (A6-Format), in Erstellung)

Damit so schnell nicht der Lesestoff ausgeht, schreibt Carolina Möbis aktuell am Brevier für Fasar. Schauen wir einfach mal auf den Klappentext:

Das Heldenbrevier Spuren im Sand begleitet den Mungo-Schnüffler Altin Skorpionbeißer bei einem delikaten Auftrag, der ihn sowohl auf die glänzenden Kuppeldächer der Stadt als auch in verrauchte Schnupperbuden, vergessene Kellergewölbe und zu den unheimlichen Ruinen im Schatten der Blutzinnen führt. Dabei macht er nicht nur die Bekanntschaft einer enigmatischen Katze und einer geschäftstüchtigen Fennek, sondern auch der sturen Gossenhündin Pequenia, die unbedingt eine geachtete Muqatil werden möchte. Gemeinsam müssen sich die beiden gegen Bandenschläger, Betrüger und Verfluchte durchsetzen, stets im Wettlauf mit einem Unbekannten, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Denn der Weg zu Erfolg und Anerkennung ist steinig in Fasar und die Fallhöhe hoch.

 

 

 



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