Das Directorium kleidet sich ein I – Schicksalspfade-Miniaturen zusammenbauen und bemalen

Nachdem wir uns in den letzten Wochen den wilden Orks gewidmet haben, wird es Zeit, zu Zivilisation und Kultur zurückzukehren. Und wo würde man mehr davon in Aventurien finden können, als im Horasreich?

Als ich die ersten Illustrationen von Florian Stitz zu den Horasiern sah, war ich hin und weg. Das sollte meine Fraktion werden. Bildung, Anstand und … Knarren. Ich gebe es zu, ich bin ein großer Fan der Balestrinas. Plöng statt Peng ist so herrlich albern, dass ich zuschlagen musste. Und das ich eh auf fernkampforientierte Fraktionen im Tabletop stehe, stand dann auch nicht im Weg.

Aber mit dem Erwerb der Box sollte es nicht getan sein. Ich wollte auch mal allen Leuten, die bislang unschlüssig vor den Figuren standen, einen kleinen Leitfaden bieten. Die Bemalqualität der Figuren auf offiziellen Fotos und in den Büchern empfinde ich oftmals als geradezu abschreckend hoch. Als Person, die sich offen zur Unfähigkeit Fingerfertigkeit bekennt, sollten die Ergebnisse die ich abliefern kann, vielleicht keine solche Hürde vorgeben …

Der erste Schritt war natürlich die Anschaffung der passenden Box.

\"\"

Wenn ihr den massiven Karton öffnet, könnt ihr folgendes sehen.

\"\"

Zwischen zwei dicken Lagen Schaumstoff sollten sechs Zinnfiguren sicher verwahrt ruhen, sechs Bases für die Püppchen zu finden sein und natürlich auch die Charakterkarten der beiliegenden Horasier. Schauen wir uns die Figuren mal genauer an!

\"\"

So wird man sie noch nicht auf die Platte bringen können. Der Legionär und die Hesindegeweihte sind aus einem Teil, der Rest braucht noch ein wenig Zusammenbauarbeit, um Arme und Waffen an die richtige Stelle zu bekommen.

Da die Figuren selbst recht filigran sind, sind es die Waffen ganz besonders. Die Zweililie der Capitana hat eine Klinge in einem Zinnblötsch an der Basis. Hier muss man mit seinem Bastelwerkzeug vorsichtig die Waffe abtrennen, um die Klinge nicht zu beschädigen.

\"\"

Aber selbst die Figuren, die nicht mehr zusammengebaut werden müssen, benötigen ein wenig Aufmerksamkeit. Jedes gegossene Modell verfügt über sogenannte „Gussgrate“. Diese verlaufen an den Stellen, wo die Form zusammengepresst wurde und sollten entfernt werden, bevor man das Modell weiter bearbeitet. Hier mal am Beispiel des Arbalettiers.

\"\"

Aha, so sehen also meine Finger in Nahaufnahme aus. Die Säuberung des Modells, kann man mit einem Bastelmesser erreichen. Ich habe für die folgenden Schritte diesen Kram benutzt. Neben einem Bastelmesser braucht ihr Sekundenkleber (ggf. plus Aktivatorspray, wenn ihr besonders ungeduldig seid), einen Knipser um Teile abzutrennen und einen Bohren und Stäbchen zum Stiften. Hier mein altes Zeug von verschiedenen Anbietern.

\"\"

Neben dem richtigen Arbeitsmaterial, ist es auch wichtig, eine helle, aufgeräumte und sortierte Arbeitsfläche zu benutzen.

\"\"

Ähm, ja … oder es zumindest versuchen.

Nächste Woche schauen wir uns dann an, wie wir die Figuren zusammengebaut bekommen.

Zuletzt aktualisiert: 1. Mai 2014 by Ulisses Spiele GmbH



Ulisses Onlineshops

F-Shop

F-Shop

Alle Artikel zu Ulisses, Fanartikel und vieles mehr gibt es hier!

E-Book-Store

Ulisses E-Books

Tolles Lesematerial findet ihr in unserem E-Bookshop

GetShirts

Get-Shirts

Tolle T-Shirts in allen Größen - zeig wofür dein Herz schlägt

Collectors Club

Collector’s Club

Das Schwarze Auge Sammlerstücke soweit das Auge reicht.