Blutmagie und Wundersames in Uthuria – Grüne Hölle II

Wie jeder erfahrene Wanderer weiß, ist die Reise fernab der ausgetretenen Wege immer mühsamer, länger und voller Überraschungen, von denen nicht alle freudig sind. So ergeht es uns mit dem zweiten Band der Uthuria-Kampagne Grüne Hölle. Während der Hintergrund der fremdartigen Xo’Artal und ihrer Stadt Amakun mit all ihren Einwohnern gut voran ging und wir inzwischen ein wunderbares Cover von Melanie Maier und Nele Klumpe haben, floss auch das Abenteuer in ebenjener Stadt den Autoren munter aus der Feder. Den Aufwand neuer Professionen aber haben wir schlichtweg gewaltig unterschätzt.

Wir möchten mit den Xo’Artal-Blutmagiern und Blutpriestern etwas Neues und Spannendes liefern, aber die neuen Ideen sollen dabei natürlich nicht zu Lasten der Spielbalance gehen oder sich mit bestehenden Regeln beißen. Am Ende eines langen und mühsamen Entwicklungsprozesses steht jetzt die Erkenntnis: Dafür braucht es noch mehr Zeit, als wir eingeplant haben.

Eine neue Profession mit Neuerungen, die mehr als ein +1 hier weg und da hin bedingen, in das System einzubringen, ist aufwändig. Es gleicht dem Versuch, ein neues Zahnrad in eine laufende Uhr einzusetzen. Das Das Schwarze Auge-Regelsystem ist ähnlich komplex wie ein solches Uhrwerk und eine Änderung an einer Stelle zieht teilweise einen Rattenschwanz an Auswirkungen hinter sich her, von der Menge der bestehenden Regeln ganz zu schweigen.

Damit sich diese Effekte nicht erst am Spieltisch offenbaren, werden die Professionen gerade erneut überprüft, gegengerechnet und abgeklopft, so dass die Werte und Regeln, die schlussendlich in Der Fluch des Blutsteins zu finden sein werden, den Belastungstest Spieltisch möglichst gut bestehen.

Aber ein solcher Prüfungsprozess benötigt Zeit, darum haben wir schweren Herzens beschlossen, den Band zu verschieben. Er wird nun im August erscheinen. Damit verschiebt sich auch das Erscheinen des dritten Teils der Kampagne (Der Gott der Xo’Artal) und zwar in den November.

Dann aber erwarten euch Blutsteinrituale, uthurische Wunder und Zauber und nicht zuletzt eine ganze Horde uthurischer Götter, mit denen der Kontinent beginnt, seinem Namen vom Land der 10.000 Götter gerecht zu werden.

Und eine weitere Neuerung wird es geben: Mit dem dritten Band von Grüne Hölle übergebe ich das mit einem Blutsteinsplitter geschmückte Zepter des Uthuria-Chefredakteurs an Marie Mönkemeyer. Sie wird den Südkontinent in Zukunft betreuen und die Erforschung vorantreiben. Unter anderem mit der zweiten Regionalkampagne, bei der ihr ein abgeschlossenes Archäologiestudium sehr zupass kommen wird. Soviel darf ich verraten: Es geht in die Heimat von Alriks Familie. Wenn ihr euch jetzt fragt: „Welcher Alrik?“, dann sei euch mein Roman Schwarze Perle empfohlen.

Damit übergebe ich neben dem Zepter nun auch das Wort an Marie:

 

Rachte, mesarʼka Abesak André!

Wobei, so weit sind wir noch gar nicht. Ich bin gedanklich schon etwas weiter südlich in Uthuria als die Städte der XoʼArtal. Aber auch wenn ich mir sicher bin, dass André verstanden hat, was ich ihm sagen will, sind sicher nicht alle der entsprechenden Sprache mächtig. Also nochmal (ausführlicher) auf Deutsch:

André, Danke für das Chefzepter und vor allem Danke für die Arbeit bis hierher!

Wer jetzt einen Schreck bekommen hat, André wird für den dritten Grüne Hölle-Band als Autor erhalten bleiben, so dass wir den Übergang weich gestalten können. Ich muss ehrlich zugeben, darüber bin ich auch sehr froh, denn er hat mit seinem Team bisher wirklich spannende Sachen geschrieben, und ich kann ihn jederzeit mit Fragen zuschütten, sollte mir etwas unklar sein. Außerdem wirkt dann hoffentlich nachher alles so aus einem Guss wie das Cover für den Fluch des Blutsteins, das ja auch eine Gemeinschaftsarbeit ist.

Ich freue mich auf die Arbeit mit dem Uthuriateam, Autoren wie Zeichnern (ich empfehle, einen Blick auf die Bilder hier im Blog zu werfen) und darauf, die Handlung um Porto Velvenya, Amakun, Blutsteine und, nun ja, den Gott der XoʼArtal, beziehungsweise die Götter, zu einem furiosen Ende zu bringen.

 

Danach wird es mit der zweiten Regionalkampagne weiter nach Süden gehen, in, wie André schon sagte, die Heimat, die Alriks Vorfahren vor langer Zeit verlassen haben. Die Kampagne wird, wie Uthuria im Allgemeinen, etwas für erfahrene Helden sein und wahrscheinlich an ein paar Stellen eine engere Anbindung an Aventurien haben als Grüne Hölle. Aber das ist noch nicht in Stein gemeißelt. Ich beschäftige mich schon damit, da die Helden in Grüne Hölle bereits von dieser Kultur hören können. Aber wer im Gebiet zwischen dem Fluss Hasud und der Wüste Dahân lebt, will ich hier noch nicht verraten.

Bis dahin, Danke an André und auf ins Gebiet der XoʼArtal!

Zuletzt aktualisiert: 25. April 2013 by Ulisses Spiele GmbH



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