„Bis in die Unendlichkeit und …“, Teil 3

Infinity – Die Wahl der Qual, oder andersherum

Letztes Mal haben wir die Modelle der Operation: Icestorm-Box zusammengebaut. Bevor es losgeht, den Pinsel zu schwingen, steht allerdings immer die Frage nach dem erwünschten „Endergebnis“ im Raum. Hier ist ein Drauflosmalen nicht immer von dauerhafter Zufriedenheit geprägt. Frei nach dem Leitspruch für Beziehungen: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet.“ Wobei es sicher möglich ist, Minis, die einem nicht mehr gefallen, auf Ebay zu „verticken“, eine Option, die bei einem Freund/-in/Ehepartner nur bedingt mit geltendem deutschem Recht vereinbar ist.

Ich persönlich orientiere mich sehr stark am Hintergrund der Armee bzw. der Miniaturen, hole mir Inspirationen aus Film, Fernsehen und Büchern. Auch das Internet kann mittels Google-Bildersuche hier eine enorme Inspirationsquelle sein. In diesem Fall war es der räumliche Hintergrund der Eiswelt, auf der die „Operation Icestorm“ angesiedelt ist. Besonders hat es mir ein Artwork am Anfang der Einsteigerregeln angetan (siehe Bild). Hieran orientierend habe ich mich ans Werk gemacht.

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Grundsätzlich gilt es einige optische Dinge zu bedenken. Auch Kommando-Einheiten wie bei Infinity sollten ein verbindendes optisches Element haben, das die Figuren auch aus einem Meter Abstand zusammengehörig erscheinen lässt. Die Grundfarbe der Modelle, zum Beispiel einheitliches Grün, ein gut erkennbares Einheits- oder Fraktionszeichen. Außerdem empfehle ich eine thematisch stimmige Basegestaltung und sei es nur die Farbe der Baseränder.

Grundierung oder Nie ohne Unterwäsche in die Schlacht

Beim Grundieren bestehen die Hauptoptionen darin, die Minis schwarz oder weiß zu grundieren. Neuerlich gibt es auch knallige Farben vor allem von Games Workshop und Grün- und Brauntöne zum Beispiel von Battlefront.

Ob man schwarz oder weiß grundiert, ist eine Glaubensfrage. Ich persönlich empfehle Weiß. Zum einen scheint sich Weiß besser auf dem Modell zu verteilen und lässt weniger unbedeckte Stellen. Außerdem gilt auch hier die Regel: „Abdunkeln ist leichter als Aufhellen“. Wer schon einmal versucht hat, bei schwarz grundierten Minis ein deckendes Weiß oder Gelb aufzutragen, weiß, wovon ich rede.

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Los geht`s  mit der groben Kelle

Ohne lang zu zögern, werden die Modelle mit dem schwarzen Wash „Nuln Oil“ von Games Workshop bemalt. Hier nicht knausern und darauf achten, dass die Farbe wirklich in alle Vertiefungen läuft.
Am Ende: grau ist alle Theorie

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Jetzt wird es „frickelig“ oder eben keine Arbeit für Heavy Metal im Hintergrund. Jetzt braucht man einen 3/0-5/0 Pinseln und kann dann mit leicht verdünntem Reinweiß die einzelnen Panzerplatten nachmalen. „Wozu das Ganze?“, wird sich der eine oder andere fragen. Durch diese Technik erhalte ich sofort die dunklen Schatten in den Vertiefungen und Kanten der Rüstung, auch „Blacklining“ genannt. Das verleiht dem Modell Tiefe und es sieht nicht aus wie eine Legofigur. Selbige Technik geht mit fast jeder Farbe. Nur, dass man dann die Endfarbe nochmal auf die weiße Grundierung auftragen und eventuell den Farbton des Washes variieren muss.

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Voila- So sieht das bei einem ORC-Trooper am Ende aus.

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Beim nächsten Mal dann Gesichter, Waffen und Haare.

Zuletzt aktualisiert: 4. September 2015 by Ulisses Spiele GmbH



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