Abenteuer in Kaphornia — Großes Bundle 2

Abenteuer in Kaphornia — Großes Bundle 2

Kaphornia ist ein Fantasy-Film zum Nachspielen. Anstatt sich in einen Kinosessel sinken und berieseln zu lassen, haben Sie hier die Möglichkeit, selbst zum Helden zu werden! Sie selbst können durch modrige Gänge kriechen, gegen furchteinflössende Monster kämpfen und mit Schätzen reich beladen aus ihren Abenteuern zurückkehren!

 

 

Hallo, lieber Erzähler! Bei diesem Abenteuerspiel übernehmen Sie eine besondere Rolle, die weder leichter noch schwieriger ist als die der Helden, sondern einfach nur andere Aufgaben beinhaltet. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, das Abenteuer von Anfang bis Ende abzuwickeln. Keine Angst, der Abenteuertext lässt Sie dabei keine Sekunde im Stich, sondern gibt Ihnen sehr genaue und leicht verständliche Regieanweisungen, mit denen Sie das Spiel im Fluß halten können. Mit den Bundles erhältst du mehrere Abenteuer für deine Kaphornia-Reise. Dieses Bundle enthält:

 

Die Insel der Piranha-Menschen (Abenteuer in Kaphornia 02)

Nazomi hielt kurz inne und erwog ihre Möglichkeiten. Die Lage war brenzlig, aber nicht aussichtslos. Gragg und Holm hatten sich den zahlenmäßig überlegenen Vampirpiraten mit voller Inbrunst entgegen geworfen, so dass der Weg zum Käfig frei war. Der Käfig, in dem Karla Staubheimer gefangen gehalten wurde. Der Käfig, der über einem zehn Meter breiten, in endlose Tiefe führenden Abgrund baumelte. Fliegen müsste man können! Ein Blick über ihre Schulter zeigte Nazomi jedoch, dass Tamya sich gerade in einem verbissenen Wortduell mit einem Piraten befand. Außerdem besaß Nazomi die besseren Kenntnisse, wenn es darum ging, das Schloß des Käfigs zu öffnen. Für einen kurzen Moment verfluchte sich die Diebin dafür, dass sie sich beim Kauf magischer Gegenstände gegen die Flügelschuhe entschieden hatte, aber es half alles nichts. Sie nahm all ihre Entschlossenheit zusammen und rannte mit voller Geschwindigkeit auf den Abgrund zu. „Geronimo!“

 

Das Wunder von Schwarzfurt (Abenteuer in Kaphornia 03)

Es macht dich nicht zum Helden, wenn du dich in Siegerpose über deinen Feinden erhebst, denn das kann schließlich jeder, egal ob berechtigt oder nicht. Was dich wirklich zum Helden macht, ist wenn du ganz tief im Dreck steckst und die Lage völlig aussichtslos erscheint. In einem solchen Moment aufzublühen, über sich selbst hinaus zu wachsen und das Unmögliche zu erreichen, und das ganze auch noch in vollen Zügen zu genießen, das macht einen Helden aus.

Giacomo wusste das besser als die meisten, denn sein ganzes Leben schien nur noch aus einer Aneinanderreihung solcher Momente zu bestehen. So wie auch in diesem Augenblick: Sie befanden sich tief im Schattenreich, auf einem brutalen, gnadenlosen Hartball-Spielfeld, und der Punkt, von dem aus es kein Zurück mehr gab, lag so weit hinter ihnen, dass sich Giacomo nicht mehr erinnern konnte, wie er ausgesehen hat, als sie an ihm vorbei kamen. Er hatte sich mit Goblins, Dunkelzwerginnen, Orks, Ogern und Trollen abwechselnd angelegt und gut gestellt und dabei mehr Prügel kassiert als man einem Normalsterblichen zumuten sollte. Er hatte den Schwarzblütern die Regeln eines Sports erklärt, den er selbst erst vor einigen Tagen erlernt hatte, er hatte die Zuschauer motiviert und den Schiedsrichter eingeschüchtert. Und jetzt, wo das Spiel bereits in die Verlängerung ging, würde er dafür sorgen, dass seine Mannschaft nicht nur lebend, sondern auch siegreich vom Platz gehen würde.

Den Hartball zwischen seinen Füßen dribbelnd marschierte er in Richtung des gegnerischen Tors, direkt auf eine Mauer riesenhafter Oger-Abwehrspieler zu. Es würde extrem schmerzhaft werden, aber er würde es irgendwie schaffen, dieses eine Tor zum Sieg zu holen, komme was da wolle. Jetzt, in diesem Moment, war er ein Held.

 

Das Tal der Riesen (Abenteuer in Kaphornia 04)

Eine weiterer heftiger Einschlag ließ das Innere des Roboters erzittern und riss Tamya von den Füßen. Schmerzhaft stieß sie sich den Kopf an einer der zahlreichen Schaltwände, deren rotes Licht ihre Umgebung in ein düsteres Zwielicht tauchten. Vor einer Weile waren das alles noch grüne Lichter gewesen, aber jetzt herrschte die Farbe Rot vor. Ein Schwall öligen Dampfes bließ ihr ins Gesicht, begleitet von Bomms Fluchen. Zum Glück war der Zwergenmechaniker noch bei Bewusstsein und versuchte alles, um die Maschine am Laufen zu halten. Von Giacomo hatte sie dagegen schon eine Weile nichts mehr gehört und vermisste beinahe den manchmal etwas schrägen Kampfgesang des Barden. Sollte sie wieder hinaus gehen und versuchen, den Eisendjinn aus nächster Nähe zu sabotieren? Aber dort draußen liefen nun jede Menge Gerümpelmonster mit rasiermesserscharfen Klauen herum und machten diese Umgebung mehr als nur ein bisschen gefährlich. Oder sollte sie das Innere des Roboters gegen die eindringenden Schrottgeister verteidigen? Orion mauzte unglücklich, und auch Tamya musste sich eingestehen, dass sie hier ganz und gar nicht in ihrem Element war.

 

Sklaven für den Ninja-Gott (Abenteuer in Kaphornia 05)

Gragg war wütend. Er hatte sich die ganze Zeit schon solche Mühe gegeben. Er hatte den Lehren des Ultravioletten Ninjas gelauscht, ohne dabei einzuschlafen (meistens). Er hatte an einem gewagten Bankeinbruch teilgenommen und sich dabei vollkommen mucksmäuschenstill verhalten (meistens) und er hatte sich sogar beim großen Nin-Bou-Kan-Turnier an die Regeln gehalten (meistens). Und jetzt waren sie hier, im Tempel des Ninja-Gottes und wie geplant hatte er dem Sklavenstein einen so heftigen Schlag versetzt, dass das Ding eigentlich in Tausend Teile zerplatzen müsste. Aber nein, es kam wieder alles ganz anders und jetzt steckte er bis zum Hals in Ninjas. Blaue Ninjas, Weiße Ninjas, Rote Ninjas, Gelbe Ninjas … und natürlich Schwarze Ninjas, die schlimmsten von allen. Einer von denen war jetzt schon zum zweiten Mal wie aus dem Nichts hinter Gragg aufgetaucht und hatte ihm seinen Dolch in den Rücken gerammt, ohne dass er sich wehren konnte. So eine Gemeinheit!

Die Rückkehr der Yeti-Elfen (Abenteuer in Kaphornia 06)

Melissa hatte schon an großen Gefechten teilgenommen, aber das hier war etwas völlig anderes. Es war episch! Mermads Festung bewegte sich schier unaufhaltsam auf Kaphornia zu, um die Stadt dem Erdboden gleich zu machen, und die einzigen, die diesen wahnsinnigen Plan noch aufhalten konnten, waren die Helden von Kaphornia und eine Handvoll Yeti-Elfen.
„Vorwärts, Helios-Staffel! In den Kampf!“, rief sie aus Leibeskräften, und lenkte ihren Weißen Yak in Richtung der nächstgelegenen Ansammlung von Schneegreifen. Die Yeti-Elfen um sie herum zogen ihre Plasmaschwerter und schlossen sich ihrem Angriff an. Eigentlich waren sie ja die Blaue Staffel, aber Melissa hatte sich entschieden, sie kurzerhand umzubenennen. Wie der gestaltgewordene Zorn des Sonnengottes kamen sie über die Greifen und brannten sich einen dampfenden Pfad durch die aus Schnee und Eis bestehenden Golems.
Melissa zog hart am Zügel ihres Yaks für eine enge Wende, als sie im letzten Moment den Schneegreif bemerkte, der sich ihr aus einem toten Winkel näherte, seine scharfen Eiskrallen zum vernichtenden Schlag ausgestreckt. Es war viel zu spät, um jetzt noch auszuweichen, also bereitete sich die Ordenskriegerin auf den heftigen Aufprall vor.

 

Die Ratmann Chroniken Die Strassen von Kaphornia 01

Helmwart schnaubte empört. Wo war er da nur wieder hinein geraten? Er befand sich inmitten eines Alchemistenlabors, umgeben von lachenden Clowns, die ihm und seinen Freunden an den Kragen wollten. Gerade noch hatte er Giacomo davor bewahrt, unter einem riesigen Clowns-Haufen begraben zu werden, und nun hatten sie sich anscheinend ihn als Ziel auserkoren.
Ausgerechnet Clowns! Vor denen hatte sich Helmwart schon als kleines Kind gefürchtet, als ihm seine Mutter schaurige Geschichten von diesen im Ödnissumpf hausenden Wesen erzählte. Und jetzt hatte er es mit einer Hundertschaft dieser Verrückten zu tun! Aber Moment einmal, hatte ihm seine Mutter nicht auch erzählt, dass die Clowns sich gegenüber Kindern lieb und harmlos verhielten? Vielleicht war das endlich mal eine Gelegenheit, seine neue Purpurkraft auszuprobieren!

Die Purpurscherbe hatte sich mit Helmwarts Zunge verschmolzen und verlieh seiner Stimme einen überirdischen, charismatischen Glanz. Mit einer Sanftheit, die man dem über zwei Meter großen, breitschultrigen Minotauren kaum zugetraut hätte, wandte er sich and die anstürmenden Clowns: „Hallo, meine Lieben! Ich bin der kleine Helmwart und bin heute fünf Jahre alt geworden! Habt ihr mir Geschenke mitgebracht?„

In den Fängen des Nixers Die Straßen von Kaphornia 2

Tamya spannte ihre Muskeln an und zog mit Leibeskräften an der Maske, aber diesmal versagten ihre Kräfte. Das magische Geschöpft hatte sich auf Baltasars Gesicht niedergelassen und liess sich nicht mehr von dort lösen. In was für einen Alptraum war sie da nur wieder hineingeraten? Um sie herum bereitete sich eine groteske Kulisse aus Duschungelbäumen, Folterinstrumenten und endlosen Reihen aus Bücherregalen aus. Am Ende eines langen Ganges erblickte sie eine wunderschöne Paradiesvogelmenschenfrau in einem goldenen Käfig, die ein trauriges Lied trällerte. Hier hatten sich eindeutig viel zu viele verschiedene Träume miteinander vermischt! Die Maske auf Baltasars Gesicht stieß Tamya von sich und sie fiel unsanft zu Boden. Aus der Ferne huschte eine ganze Wolke aus kleinen Miniaturmasken auf sie zu, deren böses Starren sich in ihren Verstand grub und fürchterliche Ängste freisetzte, die sie schon lange nicht mehr empfunden hatte.

Doch bevor die Masken sie erreichen konnten, trat plötzlich eine weitere, halbdurchsichtige Traumerscheinung über Tamya hinweg und hielt ihren schützenden Schild zwischen die angreifenden Masken und der wehrlosen Hexe. Es war Melissa! Oder besser gesagt, eine Traumerscheinung der Ordenskriegerin, die gerade in der Ferne an einer Konklave teilnahm. Wie sehr Tamya ihre willensstarke Freundin vermisst hatte, wurde ihr erst jetzt in diesem Moment bewusst. „Also gut!“, dachte sich Tamya. „Melissa würde niemals aufgeben, also werde ich es auch nicht tun.“
Und mit einem entschlossenen Blick in den Augen erhob sie sich und kämpfte weiter.

 

Weitere Kaphornia Zusatzartikel wie Poster, Helden und Kurzabenteuer

Außerdem könnt ihr das Abenteuer Lugg & Trug (Kaphornia 01) kostenlos unter www.ulisses-ebooks.de he15runterladen.

 

 

 

 



Kontakt

Für Fragen, Anregungen oder Feedback zu unseren Produkten und Angeboten nutze doch bitte das Kontaktfomular.

Bitte denke daran, uns deine Adresse mitzuteilen

Ulisses Onlineshops

Shop_ohneSchatten

F-Shop

Alle Artikel zu Ulisses, Fanartikel
und vieles mehr gibt es hier!

E-Book_ohneSchatten

Ulisses E-Books

Tolles Lesematerial findet ihr in
unserem E-Bookshop

GetShirts_OhneShatten

Get-Shirts

Tolle T-Shirts in allen Größen
- zeig wofür dein Herz schlägt