Nibquell: Andergast oder Nostria?

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Nibquell: Andergast oder Nostria?

Beitragvon Alberik » Dienstag 6. Juni 2017, 09:56

Ich habe eine Frage bezüglich des aktuellen Status der Stadt Nibquell. Gehört sie momentan zu Nostria oder Andergast? Verschiedene Quellen widersprechen sich hier.

Für Andergast

Laut "Streitenden Königreiche" gehört die "Die Freiherrschaft Orniber Lande" mitsamt der Stadt Nibquell zu Andergast. (Sieht man auch auf der Karte, welche den Stand 1040 abbildet).

Für Nostria

Die Wiki Aventurica sieht Nibquell politisch bei Nostria, wobei die Hauptquelle hier glaube ich "Das große Donnersturm-Rennen" ist, welches im Jahre 1006 BF spielt.
Im Roman "Mehrer der Macht, der 1035 spielt, spricht auf S. 335 Wendelmir davon die Schwäche Nostrias auszunutzen und eventuell Nibquell zu erobern.

Dementsprechend müsste Nibquell irgendwann zwischen 1035 und 1040 erobert worden sein. Ich habe aber nirgendwo etwas über Landverschiebungen oder Kriege zwischen Nostria und Andergast in diesem Zeitraum gefunden.
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Re: Nibquell: Andergast oder Nostria?

Beitragvon Suratarius » Dienstag 6. Juni 2017, 11:22

Achtung Halbwissen:

Wenn ich mich richtig entsinne gibt es gerade zwischen Nostria und Andergast einige Landstriche, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen, bzw. die regelmäßig den Besitzer wechseln...

Ich an deiner Stelle würde mich an die RSH "Streitende Königreiche" halten.
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Re: Nibquell: Andergast oder Nostria?

Beitragvon AlariFirefly » Dienstag 6. Juni 2017, 13:41

Hi Alberik,
Nibquell liegt eindeutig im andergastschen Herrschaftsgebiet, genauer: in den Orniber Landen. Das heißt jedoch nicht zwangsläufig, dass die Nibqueller sich dem Königreich Andergast unterwerfen. Tatsächlich sehe ich nicht, dass etwas dagegen spricht, dass Nibquell als Grenzstadt zwischen den Königreichen sich dazu entschloss Nostria als Schirmherren zu akzeptieren. In diesem Fall würde ich die Bewohner von Nibquell besonders patriotisch darstellen, Nostria treu ergeben, ganz nach dem Motto "was wollen die aus Andergast denn machen". Nibquell ist für Andergast meiner Ansicht nach strategisch nicht relevant genug um dort dauerhaft Soldaten zu stationieren, damit die Vorrherschaft gesichert ist, was erklären würde, warum es geduldet wird. Achtung: Das habe ich nicht aus offiziellen Quellen entnommen. Meiner Meinung nach besteht hier die Möglichkeit zur gestalterischen Freiheit des Meisters (und seiner Gruppe).
LG Alari

Edit: Die Grenzbewohner
Mitten durch die Waldwildnis verläuft die Grenze zwischen den Streitenden Königreichen. Nicht nur Joborn, sondern alle Siedlungen entlang des Ornib wurden im Laufe der Geschichte umkämpft und haben zahllose Male von nostrischen zu andergastischen Herren (und umgekehrt) gewechselt. Die streitbaren Grenzbewohner haben sich an dieses Schicksal gewöhnt und zeichnen sich durch eine enorme Anpassungsfähigkeit aus, die bisweilen verstörende Züge trägt. Manche Grenzländer geben sich als flammende Patrioten, abhängig nur vom aktuellen Herrschaftsverhältnis. Andere hingegen haben völlig resigniert oder geben nur Lippenbekenntnisse ab, sodass man sich ihrer Loyalität nie ganz sicher sein kann. Wünsche der neuen Herrschaft werden meist pragmatisch umgesetzt, ohne dass man jedoch sein privates Leben zu sehr umkrempelt. Selbst in Glaubensangelegenheiten sind viele Menschen hier flexibel geworden. Ob man den Sumen befragt oder eine Hexe, ist manchen mittlerweile lediglich egal, solange sie nur Hilfe bekommen. (Die streitenden Königreiche, S. 24, Infokasten)
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