Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon Joeboe » Donnerstag 23. März 2017, 13:58

Natürlich ist der Titel provokant und soll auch nicht als Redax-Änderungaufruf verstanden werden. Ich schließe mich vielen Vorredner an, die Beschreibungen/Ideen finde ich eigentlich auch überall klasse (vielleicht von Elburum abgesehen), aber die regeltechnische Umsetzung war oft mau (ja, das Belhanka-Dilemma ist mir vertraut ;) ).

Schön, das trotz so vieler anfänglicher Grundsatzstatements bzgl. Vormeinungen und Sinnfrage des Threads viele Meinungen geschrieben wurden. Weiter so :twisted:
"Die Heimat eines Königs ist da, wo die Königin sein Schwert vergräbt." (Buskur aus Senan)
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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon TrollsTime » Freitag 24. März 2017, 07:33

Perceval hat geschrieben:
Dominic Hladek hat geschrieben:Lasst mir Gerasim noch ein Weilchen stehen, das will ich doch demnächst mal verwenden... ;)
Ich finde die Beschreibungen in den Akademie-Bänden eigentlich alle sehr schön. Manche sind noch aus DSA 2 Zeiten halt in bisschen seltsam gesetzt: Die unpassende Hellsicht in Thorwal wurde genannt (da ist die Runajasko in Olport so ungleich cooler)


Gerasim hat seine Berechtigung, wenn man sie dahingehend von den Zaubern her anpasst, dass sie sich stark mit elfischen Bewegungs- und Eigenschaftszaubern beschäftigt. Was da ein Motoricus und ein Transversalis zu suchen haben, ist mir schleierhaft. Ganz zu schweigen von den Zauberstilfähigkeiten. Telekinese?

....


Moment!
Also in einem ersten Schritt muss man sich entscheiden,
A) ob es Elfen sind, die sich ein wenig wie Magier benehmen (Salamandersteine)
B) bzw Magier, die eher Elfen sind (Salamandersteine)
C) Magier, die sich ein wenig für Elfenmagie interessieren. (diese und jene Akademie)
D) Magier, die sich massiv für Elfenmagier interessieren bzw (ggfs wissenschaftlichen) Synkretismus betreiben. (Gerasim)

Im Fall A haben wir einen Elfen mit ein paar knackigen Magiersprüchen und -Ritualen
Im Fall B das gleich, nur heißt der Elf "Mensch".
Im Fall C kann je nach Forschungsstand ein Elfenspruch mittlerer oder besonderer Exotik spendiert werden oder mehrere einfacher bis mittlerer Exotik
Im Fall D würde ich eine Mischung aus klassischen Magierformeln, klassischen Elfenformeln und Zaubern, die sich schon immer traditionell zwischen den Traditionen bewegten bevorzugen.

Gerasim: Solidirid, Axxeleratus, Movimento, Balsam, Transversalis, Foramen, Motoricus, Flimflam und fertig ist

----
Was mir bei den Salamandersteinen (und Olport und Gerasim und Drakonia und den Schwestern des Wissens) einfällt:
NICHT IMMER NUR AUS MAGIERSICHT DESIGNEN!!!
Wenn ein Magier Elfen findet, die an seiner Akademie unterrichten, wäre es doch vollkommen wirr zu behaupten, es gäbe nicht auch Elfen, Hexen, whatever, die massiv im Magierbereich wildern.
PRO Waldelf aus den Salamandersteinen, der von den dortigen Magiern Stabzauberrituale gelernt hat.

Nicht immer nur in eine Richtung! Der Austausch findet zwangsläufig in beide Richtungen statt!

Ich will ja gerade "Hybrid-Traditionen", noch dazu in unterschiedlicher Abmischung.
Ich will nur harmonischere Abmischungen als in DSA4 oder gar den Vorgängereditionen und insbesondere will ich, dass diese "Hybrid-Traditionen" nicht immer nur aus Sicht des Magiers designt sind. Das ergibt einfach keinen Sinn. Insbesondere, wenn man mal an einen Austausch der Naturtraditionen untereinander denken würde.
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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon Perceval » Freitag 24. März 2017, 12:10

TrollsTime hat geschrieben:Im Fall D würde ich eine Mischung aus klassischen Magierformeln, klassischen Elfenformeln und Zaubern, die sich schon immer traditionell zwischen den Traditionen bewegten bevorzugen.

Gerasim: Solidirid, Axxeleratus, Movimento, Balsam, Transversalis, Foramen, Motoricus, Flimflam und fertig ist


Was RAW IMHO nicht geht, da 3 davon nicht in gildenmagischer Tradition vorliegen. Und das ist einer der Knackpunkte für mich. Wieso gibt es keine Sonderfertigkeiten / Zauberstilsonderfertigkeiten, die diese nervige Beschränkung von "nur 2 Fremdzauber" umgehen?
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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon DRex87 » Freitag 24. März 2017, 17:03

Bitte korrigiert mich ggf. Ich habe mich noch nicht intensiv mit den Limits von Magiern beschäftigt, aber gilt das Limit nicht nur für die Generierung? Ich habe auf die Schnelle zwar nichts gefunden, was zur Ermittlung des Limits passt, aber ich denke, dass man das irgendwie lösen kann.
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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon TrollsTime » Montag 27. März 2017, 07:24

Ja, nach der Generierung kannst du theoretisch so viele Fremdzauber lernen, wie du willst... je nach ingame Möglichkeiten versteht sich...
Und bei einem unserer Hexenspieler, der die Begrenzung übersehen hatte, habe ich mit einem Augenzwinkern gesagt "Dann hast du die wohl nach Generierung gelernt". Ich fände es eh schöner, wenn die Begrenzung nur eine "hintergrundtechnische Empfehlung" wäre, statt fester Regel.

Und einen Gerasimer würde ich auch tatsächlich mit 2 Traditionen (gildenmagisch und elfisch) erschaffen.
und einen menschlichen Salamandersteiner uU auch nur mit elfischer Tradition plus Stabzauberrituale.*

* Ähnlich wie zu DSA3-Zeiten, da durfte man sich glaube ich noch entscheiden, ob man lieber Elfenzauber oder Magierzauber uneingeschränkt steigern durfte, formal war man aber meist Magier ...... streiche "meist": Vielen war die formale Prüfung ja auch pupsegal.

Ehrlich gesagt würde ich gerade in den Salamandersteinen, dem Spieler maximale Freiheiten in der Interpretation gönnen "wie elfisch der Magier sein soll".
Zuletzt geändert von TrollsTime am Freitag 1. September 2017, 06:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon puck » Montag 31. Juli 2017, 19:54

Nostria wäre cool, wenn sie sich wirklich mit Handwerksmagie beschäftigen würden. Licht an, Licht aus bzw. wärmer / kälter ist einfach zu wenig.


So eine Art "magische Ingenieure" fänd ich cool, die magisch bewegte Teile mit ausgeklügelten Mechaniken verbinden.

Bleibt tapfer,

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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon Scoon » Montag 2. Oktober 2017, 11:00

Wenn ich ein Retcon bezüglich der Akademien durchführen würde (was ich schon vor Jahren in meinen eigenem Aventurien vor Augen hatte), dann würden sehr viel Akademien dem Rotstift zum Opfer fallen. Nicht weil sie schlecht ausgestaltet sind, sondern weil sich der akademischen Hintergrund, welche diese Akademien verbreiten, in meinen Augen mit dem Zauber der Magie schneidet. Universitäten sind eine optimale Grundlage für Forschung und Weiterentwicklung, was zwar zur Übermächtigkeit der Zauberer in DSA4.1 passt, aber weniger in der entsprechenden Stagnation, was die Zauberauswahl und die fehlenden Modifikationen betrifft. Übrig geblieben wären bei mir wahrscheinlich nur: Khunchom und Rashdul, Brabak, Drakonia (aber stark auf Elementarmagie und weniger auf Beschwörung verändert), Schwert und Stab und Olport. Evtl. noch was aus dem Horasreich als Gegenpol zum Mittelreich.
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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon Uli » Montag 2. Oktober 2017, 11:31

Threadnekromantie?
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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon Grumbrak » Montag 2. Oktober 2017, 11:46

Ja... Brabak... <3
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Re: Wenn morgen ein Loch aufgehen würde ...

Beitragvon orkenspalter » Montag 2. Oktober 2017, 18:52

Hier geht's weiter. Durch den Forenwechsel bedingt ist für diesen Thread im Orkenspalter-Forum ein Fortsetzungsthread angelegt worden:
https://www.orkenspalter.de/index.php?t ... %C3%BCrde/
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