Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon DerZwelf » Montag 1. Oktober 2012, 17:01

Cadval sitzt schweigend am Tisch, isst das karge Mahl. Plötzlich lacht er auf, als er den Maurergesellen beobachtet und dreht sich zu den Gefährten um.
Ruhige Nacht gehabt? fragt er und schenkt jedem etwas Milch nach.
Meine war es jedenfalls - das verdammte Ding er zeigt auf sein verdecktes Auge hat mich zur Ausnahme mal schlafen lassen!

Er lehnt sich zurück und fährt sich durch die Haare.
Nun, ich würde sagen, wir sehen im Tempel vorbei und schauen, wie's dem Tulamidenmagier geht. Danach - sofern wir nicht aufgehalten werden - machen wir uns auf zum Rittergut.

Es wird Zeit, dass sie endlich die nächsten Blutsauger festnageln. Und der Baron und seine Tochter - irgendwie hat er ein schlechtes Gefühl bei den beiden. Er will die beiden endlich hinter sich bringen - und dann auf zum nächten Vampir eilen...
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Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon Draco » Donnerstag 4. Oktober 2012, 15:24

Verdrossen sitzt Darian in voller Rüstung am Tisch und blickt lustlos auf sein Essen hinab. Zurzeit scheinen sie das Pech gepachtet zu haben. Der Magier ist schwer erkrankt, die Nachtwache verlief vollkommen ereignislos und sie haben keinen brauchbaren Hinweis auf ihre Feinde. Selbst das Missgeschick des Gesellen kann den Ritter nur kurz aus seiner Lethargie reißen.
Auf Cadvals Frage anwortet er:"Meine Nacht war auch ruhig. Zwar haben die Bettwanzen einen Tanz aufgeführt, aber wenigstens verschonten mich diese Träume. Es freut mich, dass sich dein Auge ruhig verhält. Vielleicht ist das aber auch nur die Ruhe vor dem Sturm. Vielleicht finden wir heute die entscheidende Spur. Dein Vorschlag hört sich jedenfalls vernünftig an. Meinem Pferd hängt der Stall bestimmt schon aus dem Hals heraus-so wie mir diese verdammte Untätigkeit."
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Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon DerZwelf » Freitag 5. Oktober 2012, 22:07

Dein Pferd wäre froh, wenn es nicht schon wieder aus dem Stall in die Kälte getrieben würde. Es steht dort immerhin erst seit gestern. acht Cadval
Aber darauf können wir keine Rücksicht nehmen.
Er steckt den letzten Bissen in den Mund und spühlt ihn mit Milch hinunter.

Also, beenden wir das Mahl und machen uns auf den Weg! schließt er.
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Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon Draco » Samstag 6. Oktober 2012, 07:26

"Einem echten weidener Tralloper Riesen macht dieses Wetter nichts aus. Wer aus weidener Holz geschnitzt ist, lässt sich von ein wenig Schnee und Eis nicht aufhalten, Cadval."
Zusammen verlassen sie das Gasthaus und machen sich auf den Weg zum Stall. "Zwar sind wir erst einen Tag hier, mir kommt es trotzdem viel länger vor. Es wird Zeit, die Götter zu ehren und dieser Plage ein Ende zu bereiten."
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Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon witch23 » Sonntag 7. Oktober 2012, 18:15

Lielils hilfe wurde Dankend angenommen, bis einer der Geweihten entschied, das sie sich besser zur ruhe begeben sollte, um nicht selber Hilfe zu bedürfen. So kam sie letztendlich zwar recht spät, aber dennoch vor denen die bei der Stadtwache Dienst schoben in die Herberge um zu schlafen.

Als Cadval auflacht folgt sie seinem blick und kommt nur zu einem leichten schmunzeln, antwortet aber auf seine frage "auch bei mir keine Träume, zumindest nicht soweit es mir bewusst wurde. Boron hat uns allen wohl etwas ruhe zugestanden heute Nacht."
Sie war zwar nicht mehr so müde wie vor dem schlafen gehen, aber etwas matt fühlte sie sich immer noch. Wobei sie den Gedanken wieder beritten unterwegs zu gehen nicht sonderlich viel abgewinnen konnte, war der Gedanke besser, als weiter zu verweilen. Zudem wenn sie hier nicht mehr viel erreichen konnten.
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Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon DerZwelf » Donnerstag 11. Oktober 2012, 18:08

Aye, eine Nacht erholsamen Schlafes. Ein Wunder für das wir dankbar sein sollten! stimmt Cadval zu.
Er schnallt die Riemen seines Sattels fest, öffnet die Stalltür und führt das Pferd hinaus.
Na dann, meint er, als sich alle versammelt haben auf zum Tempel!

Sie reiten durch die verschneiten Straßen, von Dampfwolken umgeben. Auf dem Stadtplatz bleibt Cadval stehen. Ein schöner Tag! meint er lächelnd und blinzelt in die Sonne.

Die Lage des MAgiers hat sich jedoch nicht gebessert. Noch immer ist er von starken Fieberschüben geschüttelt, bleich und schwach und nicht ansprechbar.
Auch die Tempelvorsteherin schüttelt bedauernd den Kopf und rät ihnen, der Gesundheit des Magiers und Peraines Gaben noch mehr Zeit zu geben.

Lielil, ich denke nicht, dass du hier von großer Hilfe sein wirst. Aber mir wäre es lieber, wenn du mit uns kommst. Ebenso Joneleth und Khorim! Wir sollten zusammen bleiben!

So machen sie sich wieder auf den Weg, aus der Stadt hinaus und auf der gut ausgetretenen Straße in Richtung Rittergut...
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Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon Draco » Freitag 19. Oktober 2012, 16:22

Darian genoss den Ritt durch die verschneite Stadt. Sein Pferd genoss ebenso den Ritt. Vergnügt und übermütig schüttelte es seine Mähne und versuchte mehr als einmal zu steigen und auszubrechen. Mit sorgenvoller Miene hörte er die Nachricht, dass es dem Magier noch nicht besser ging. Doch er stimmte mit Cadval darin überein, dass er in den Händen der Geweihten gut aufgehoben ist. Dann ritt er mit den anderen aus der Stadt. Nicht nur sein Pferd war über die Abwechslung froh.
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Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon Zahir » Sonntag 28. Oktober 2012, 15:37

Und der Wirt sollte recht behalten, denn der breite Weg, der Menzheim mit dem Rittergut des Barons verbindet, scheint bereits zu früher Morgenstunde benutzt worden zu sein. Die Spuren von mindestens zwei Pferden und auch einigen wenigen Leuten zu Fuß führen aus der Stadt heraus und hinein. Er führt über Hügel- und Ackerland, das im Sommer wohl für Getreide und Viehherden herhält und jetzt von einer Lage zwei Fuß tiefen Schnees bedeckt ist. Nur einzelne wenige kleine Waldstücke, dort wo das Land zu uneben ist, um es bewirtschaften zu können, dienen den Bauern als Quelle für Holz und dem Jäger als Versteck zum Ansitz. Kalter, schneidender Wind bläst über das flache Land und wirbelt immer wieder den liegenden Schnee auf, der prickelnd auf die vor Kälte empfindliche Haut schlägt und bei jedem Atemzug durch den Mund einen wässrigen Geschmack hinterlässt. Schneewehen türmen sich bald auf und die Spuren der Vorgänger sind nur noch wage zu erkennen. Borgil nimmt einen tiefen Schluck aus der Flasche, um die Kälte zu vertreiben.

Es mag gegen Mittag sein - der Stand der Sonne lässt sich durch das dunkle Grau nur ungenau bestimmen - als unweit des ersten größeren Waldstücks auf einem Hügel ein umfriedetes Gut in Sicht kommt. Das Grau der vier Schritt in die Höhe ragenden Mauern aus klobigen, nur grob behauenen Steinen, die einen Wohnturm, Ställe und Wirtschaftsgebäude einschließen hebt sich nur blass dunkel gegen den Himmel ab und macht einen ebenso abweisenden Eindruck. Die Läden der schmalen Fenster des Wohnturms sind allesamt gegen die Kälte verschlossen. Nur oben, auf dem bezinnten Dach, ist eine einsame Wache zu erkennen, die einen bepelzten Mantel eng um sich geschlungen hat und sich auf ihren Speer stützt.

Der Weg führt mit einer hölzernen Zugbrücke über einen trockengefallenen Burggraben. Gleich dahinter türmen sich steile Erdwälle auf, die zum Schluss von der Mauer gekrönt werden. Die Burgwache fragt nicht weiter nach dem Woher oder Wohin, sondern lässt einfach passieren. Ein etwas erschrockener Stallbursche, der gerade einmal vierzehn Sommer zählen mag, nimmt die Zügel der Pferde entgegen. Als er Borgil beim Abspannen zur Hand gehen will, bricht zwischen den beiden ein heftiger Streit aus, dessen lautes Geschrei über den sonst leeren Hof hallt. Die Auseinandersetzung endet damit, dass Borgil dem Burschen seinen Schnaps ins Gesicht schüttet und ihm zwei schallende Ohrfeigen gibt, worauf hin sich dieser trollt. Schließlich beklagt sich der Bornländer lauthals über den guten verschwendeten Schnaps.

Neben den Stallungen scheint es noch eine steinerne Schmiede und Küche, eine alte Kapelle und mehrere kleinere Holzhäuser, die wohl als Schuppen und Räume für Mägde und Knechte herhalten. In den Wohnturm führ der Weg über eine kleine, steinerne Treppe und eine große doppelflüglige Tür aus schwerem Holz mit Eisenbeschlag. Insgesamt machen die Befestigungsanlagen einen guten Eindruck. Den Orks hat man hier wahrscheinlich gut Paroli bieten können.
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Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon DerZwelf » Mittwoch 31. Oktober 2012, 19:32

Im Hof springt Cadval vom Pferd, stampft einige Male mit dem Fuß auf, um die Kälte aus den eingeschlafenen Gliedern zu vertreiben.
Er schüttelt den Kopf, als Borgil sogleich Streit anfängt, doch viele Gedanken verschwendet er nicht weiter darüber. Borgil wird seinen alkoholgeschwängerten Kopf schon durchsetzen, auf dem einen oder anderen Weg.

[color=#804000]Nun, als Anstellung Suchende können wir uns mit der Kutsche nicht vorstellende.[/color]
meint er zu Darian und den anderen.
Also wieder als Gesandte des Herzogs. Doch Gesandte weswegen? Wir können ihm schlecht auf die Nase binden, das wir Vampire suchen, wenn wir ihn verdächtigen. Doch vielleicht sollten wir es gerade deswegen tun. Was meint ihr?
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Re: Unsterbliche Gier - G7 [DSA4.1]

Beitragvon Draco » Freitag 2. November 2012, 17:39

Mit geübtem Auge inspiziert Darian die Wehranlagen und nickt bewundernd. Mit einer solchen Burg kann man den Orks lange standhalten. Betrübt blickt er über die verschneiten Felder. Hätten sie vor ein paar Jahren doch nur auch eine solche Burg ihr Eigen nennen können. Damals, als die Orks über das Land kamen...Er reißt sich wieder aus seinen eigenen Gedanken und reitet durch das Tor in den Hof der Burg. Wieder wandert sein Blick über die Wehmauern und die Verteidigungsanlagen. Schließlich steigt er mit Schwung ab und drückt einem Knecht die Zügel in die Hand. Über Borgils Verhalten kann er nur kurz den Kopf schütteln.
Auf Cadvals Überlegungen hin meint er:"Konfrontieren wir den Herrn der Burg doch mit der Wahrheit. An seiner Reaktion werden wir erkennen, ob wir einen Treffer gelandet haben oder nicht. Ich bin des Versteckspielens überdrüssig geworden."
Er nickt seinen Gefährten zu und geht dann auf den Eingang der Motte zu. In wenigen Augenblicken sollte sich der Haushofmeister blicken lassen, um sie zu begrüßen und die traviagefällige Gastfreundschaft anzutragen.
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