Erster XXXVII weiter gehts.

Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Thilion » Freitag 15. November 2013, 15:35

"Punin, hmm, was sollen wir denn in Punin. Also wirklich, wie stellt ihr euch das vor!" Leichte Panik schwingt in Thilions Stimme mit. Tränen glitzern in seine schönen Augen. " Bitte", fleht er atemlos, "lasst mich nicht zurück, bitte!" Zitternd birgt er sein schmales Gesicht in Laurelins Umarmung. Der Baumformer bebt geradezu. " Lasst uns weitergehen", Thilions Stimme klingt heiser, aber der Tonfall die Vibrationen in seiner Sprache sind wieder die seinen. Der zarte Elf wirkt nun sehr erschöpft, Schatten liegen unter seinen blauen Augen.
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Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Malkbalg » Sonntag 17. November 2013, 16:49

Fuchswin verdreht die Augen. So mächtige und erhabene Wesen und dann so begriffsstutzig.

"Ich habe nur laut gedacht. Bei der ganzen Kälte hier hab ich mich einfach nach einer Stadt gesehnt, in der man einfach schnell mal in ein Badehaus gehen kann um sich zu entspannen. Außerdem bekommt man da etwas anderes zu Essen als Reiserationen. Wie wäre es, wenn wir dort hin reisen nachdem wir Thilions Schwesterherz gefunden haben?"
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Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Ancoron » Sonntag 17. November 2013, 23:40

Ancoron mustert Fuchswin finster.
"Die Kälte ist mein bester Freund!" sagt er bitter.

"Aber ja, meinetwegen! Ich finde es hier im Schnee auch etwas einsam, nur euch als Gesellschaft...
Aber wenn du etwas anderes essen möchtest, so kann jemand von uns jagen gehen. Wonach steht dein Sinn?"

Er setzt seine Kapuze auf, blickt zu den Elfen hin.
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Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Laurelin Eulenblut » Sonntag 17. November 2013, 23:42

Laurelin sieht die beiden anderen mit einem fast strafenden Blick an. Er steckt den Speer in den Boden und pfeift leise. Als Kairan heran getrabt kommt, greift er sich den jungen Baumformer unter Knien und Schulter und hebt ihn auf den weißen Shadifen. Er lächelt ihn sanft an und springt hinter ihm auf, packt seinen Speer und legt seine Arme um seinen Gefährten.
"Ruhe dich erst einmal aus - natürlich laufen wir nicht vor deiner Schwester davon!" sagt er leise, ein weiterer Blick auf Ancoron und Fuchswin.
"Wir müssen nur wissen wo wir suchen sollen, dann haben wir ein Ziel."
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Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Thilion » Montag 18. November 2013, 00:19

Thilion nickt und schließt kurz die Augen. Suchend neigt er den Kopf hin und her. Schließlich seufzt er leise auf. Dann beugt er sich zu den Ohren des Hengstes, hält leise Zwiesprache mit dem schönen Tier. Langsam setzt sich das Pferd in Bewegung. "Dort entlang", murmelt der junge Elf müde und lehnt sich mit geschlossenen Augen zurück. Geborgen in Laurelins Armen bekennt er leise:"Ich trage sie wohl viel zu lange in mir, es zerreißt mir Herz und Seele"

Kairan führt die Gruppe mit sicherem Tritt an. Die schweren Hufe glätten den Weg, so dass Fuchswins Pferd und auch Aslea gut folgen können. Langsam aber stetig neigt sich der Weg hinunter, immer weiter weg von der zugigen Hochebene hinein in die weiten Niederungen. Doch anstatt einem breiterem vorgegebenen Pfad zu folgen, schlägt Kairan plötzlich den Weg in eine Schlucht ein. Drohend und hoch aufgerichtet erscheinen die weißen gefrorenen Wälle wie aus getriebenen Glas. Oben werden sie von den wenigen Strahlen einer schwachen Wintersonne in hellem Gelb beschienen, so dass sich glitzernd ihr Licht bricht. Zum Boden hin werden die Eisschichten jedoch Meter für Meter immer dunkler, von einem sanftem Orange bis hin zu tiefblauen eisigem Blau reichen die Farbtöne. Je tiefer sich der Pfad zwischen den Eiswänden hinunterschlängelt, desto kälter scheint es zu werden. Nur gut, dass der Wind hier unten in der gefrorenen Stille nicht weht. Weit werden die Klänge der aufsetzenden Hufe getragen, immer wieder wiederholt sich der silbrige Ton in unheimlichen Echos zwischen meterhohen Stalaktiten, riesigen Toren und zierlichen Bögen aus ewigem Eis.
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Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Laurelin Eulenblut » Montag 18. November 2013, 17:08

Laurelin gleitet von Kairans Rücken und schiebt den Speer in Thilions Hände, ein Blick sagt stumm 'Nimm, iama!'.
Er wendet sich ab und streicht Kairan über die Seite, der heißblütige Hengst ist etwas nervös.

Der Elf streicht vor ihn und bringt bestimmt zehn Schritt zwischen sich und das Pferd, sein Bogen ist gespannt auf seinem Rücken wie Thilion sehen kann. Er geht in die Hocke und streicht mit den Fingerspitzen über den Schnee, hebt den Kopf und lauscht, dann setzt er sich wieder an die Spitze.
Der Waldelf ist die eisige Kälte kaum gewohnt, die Winter sind in der sala mandra nicht so hart und offen wie hier. Trotzdem ist sein Kopf frei und er hält sich ziemlich ruhig, anstatt durch Bewegung die Kälte zu vertreiben; er horcht, das ist offensichtlich. Er fühlt sich hier zwischen den Eiswänden und der engen Schlucht nicht wohl, auch das ist offensichtlich. Die Eissäulen und -Bögen scheinen ihm nicht zu behagen, stumm blickt er zu ihnen auf, bevor er weiter voraus kundschaftet.
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Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Ancoron » Montag 18. November 2013, 17:37

Das rhetorische Angebot, für die Gruppe etwas zu jagen, ist nicht angenommen worden und Ancoron hält sich hinter der Gruppe. Er scheint sorglos in dem Eisgang, schweigt und folgt den anderen zwei Schritte hinter dem letzten.
Thilions Wärme ist wieder verklungen, der Elfenvampir ist wie das Eis rings um ihn, nämlich von Kälte durchdrungen, sein Umhang wie immer viel zu dünn für die Umgebung, aber schließlich weht ja kein Wind. Er trägt noch immer die Kapuze und seine Augen sind auf den Boden vor ihm gerichtet oder scheinen durch die Gruppe hindurch zu blicken, als sei er unbeteiligt, als ginge ihn weder Gruppe noch Umgebung irgend etwas an.
Er hat die Arme und die Hände im Inneren des Umhanges verborgen und folgt stetig, aber leichtfüßig wie es den Elfen zu eigen ist, schließlich trägt er kein Gepäck, außer seiner untoten Wesenheit, die er nach dem kleinen Ausbruch mit der Wärme von Thilions Schwester jedoch wieder gleichmütig zu ertragen scheint.

Als sie die Eissäulen erreichen, beschleunigen sich Ancorons Schritte. Als er an Fuchswins Pferd vorbei kommt, scheut es etwas, tänzelt und weicht vor dem weißen Elfen zurück, versucht seitlich auszuweichen, was wegen der Schlucht jedoch kaum gelingt.
"Werde erwachsen, du bist achtmal so schwer wie ich!" versetzt der Elfenvampir dem Tier.
Er nähert sich Thilion und damit Kairan.
"Hast du irgend eine Ahnung wohin du gehst?" fragt er ihn, was auch Kairan erschrocken tänzeln lässt.
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Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Thilion » Montag 16. Dezember 2013, 15:41

"Ja, ich denke schon", murmelt Thilion, der Mühe hat würdevoll im Sattel zu bleiben. Die Hufe des leicht scheuenden Tieres streifen leicht die Eiswand, etwas Schnee löst sich von oben und rieselt auf die Pferde und die Elfen herab. Kairan schüttelt unwillig die Mähne, verhält sich aber nun vorsichtiger.

Der große Shadiff versucht etwas Abstand zu dem Feylamia zu bekommen, was aber auf diesem schwierigem Gelände aber nicht wirklich möglich ist. Zitternde Flanken und leichter Schweiß auf dem Fell des schönen Tieres künden von der Anstrengung des Hengstes nicht die Beherrschung, angesichts des Todesboten Ancorons, zu verlieren.

Der Weg endet zwischen zehn Schritt großen, verkeilten Eissäulen. sie scheinen vor langer Zeit einmal aufrecht gestanden zu haben, zerbrochen und schräg wieder zusammen gefroren. Sie bilden sie einen grotesken, wehrhaft aussehenden Bogen. Mahnend bilden die Gebilde eine stumme Wache vor einem dunklen Tunnel, der sich wie ein Eingang in die Tiefe des Eises gebildet hat. In dem dämmrigen Zwielicht ist hier unten, selbst für elfische Sinne, alles voller verwirrenden Formen und Farben. Bewegungen werden vielfach und verzogen gespiegelt, das leiseste Geräusch verzerrt sich zwischen den Eisvorsprüngen und geistert in verschiedene Richtungen davon. Tief durchatmend sieht sich Thilion um, schließt die Augen eine Weile und blickt dann Ancoron stumm, aber auffordernd an.
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Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Laurelin Eulenblut » Montag 16. Dezember 2013, 16:34

Vor dem Eingang erwartet sie Laurelin. Der Elf wirkt etwas nervös und ihm ist kalt, da er die Hände zu Fäusten geballt hat und sie ineinander knetet.
Er blickt die Gruppe an, die jetzt näher kommt, ihm ist sichtlich unbehaglich zu Mute, da ihm seine Augen und Ohren Streiche spielen, wenn er in den Höhleneingang blickt.
Er blickt fragend und tritt auf Kairan und Thilion zu.
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Re: Erster XXXVII weiter gehts.

Beitragvon Ancoron » Montag 16. Dezember 2013, 17:34

Ancoron tritt stumm an Thilion und Kairan vorbei weiter nach vorne zu Laurelin und scheint aufmerksamer als sonst, wo er eher nachlässig wirkt und doch fast jede Schneeflocke fallen zu hören scheint.
Er betritt die Höhle und hebt den Kopf, die Arme noch immer unter dem weißen Umhang verborgen.
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